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CDU: Angela Merkel will noch mal

  • Die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) bildet mit der CSU eine Fraktion im Bundestag.
  • Angela Merkel ist Parteivorsitzende. Sie tritt erneut als Kanzlerkandidatin bei der Bundestagswahl am 24. September an. Ein Sieg würde für sie die vierte Amtszeit bedeuten.
  • In ihrem gemeinsamen Wahlprogramm zur Bundestagswahl versprechen CDU und CSU unter anderem Steuerentlastungen, mehr Geld für Familien sowie den Ausbau der Inneren Sicherheit.
  • Im sogenannten Bayernplan der CSU listet die Partei wichtige Wahlpogrammpunkte auf, wie zum Beispiel die Obergrenze für Flüchtlinge, die nicht im gemeinsamen Wahlprogramm mit der CDU aufgenommen wurde. Weitere Punkte sind die Mütterrente sowie die Einführung bundesweiter Volksabstimmungen.
  • Die Partei wurde 1945 gegründet und stellte 1949 mit Konrad Adenauer den ersten Bundeskanzler Deutschlands.
  • Umfragen zufolge liegt die CDU/CSU im Hinblick auf die Bundestagswahl zwischen 37 und 40 Prozent.
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CSU-Bayernplan: Seehofers Pokerspiel

Die CSU garantiert in ihrem Bayernplan die Obergrenze für Flüchtlinge – und nicht nur die. Das ist riskant, denn fordern kann man viel. Garantien aber muss man einhalten.

CDU: Sag mal, wo ist das C denn hin?

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Angela Merkel ermöglichte die Ehe für alle. Das freut liberale Protestanten und macht fromme Katholiken depressiv. Doch von denen scheint die CDU eh nichts zu erwarten.

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Bundesregierung: Ein fauler Frieden

Ob in der Flüchtlingskrise, beim Atomausstieg oder der Ehe für alle: Über fundamentale Beschlüsse wird zu wenig gestritten. Das hat seinen Preis.