: Chinua Achebe

"Dies hier ist mein Business"

ZEIT-Gespräch mit Nigerias Präsidenten Olusegun Obasanjo über sein zerschundenes Land

DAS LETZTE

Mißgünstige Medien haben uns in letzter Zeit einreden wollen, das freiheitlichste Land der Welt, also die Schweiz, betreibe einen ausgedehnten Staatsschutz, der 900 000 Karteikarten über bescholtene Mitbürger angelegt habe.

Erst im Aufbau: Afrikas Verlagswesen: Hauptstadt der afrikanischen Literatur: Paris

Am Anfang war die Werbeabteilung. Als vor Jahren der Londoner Schulbuchverlag Heinemann Educational Books Ltd. darüber nachdachte, wie er seinen Umsatz in Schwarzafrika steigern könnte, kam die Public-Relation-Idee zum ersten Mal auf den Tisch: Warum sollte das renommierte Haus nicht mit dem schon prominenten nigerianischen Schriftsteller Chinua Achebe als Herausgeber eine preiswerte Taschenbuchreihe eröffnen, die ausschließlich schwarzafrikanischen Autoren offensteht.

In der internationalen Diskussion:: Eine eigenwillige Stimme Afrikas

Vor einigen Monaten hatte die „Transition“, eine Quartalszeitschrift, die seit bald sieben Jahren in Kampala (Uganda) erscheint, ein Zeugnis des wohl berühmtesten afrikanischen Dramatikers Wolo Soyinka über den nigerianischen Bürgerkrieg veröffentlicht.