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Doping: Schneller, höher, weiter

  • Die russischen Athleten dürfen an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro teilnehmen. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) hatte empfohlen, sie auszuschließen. Nur die russischen Leichtathleten sind bis auf die Weitspringerin Darja Klischina gesperrt. Sie hat sich erfolgreich gegen ihre Sperre gewehrt.
  • Komplett ausgeschlossen sind die russischen Paralympic-Sportler. Das IPC hat sie auf Grundlage des gleichen Berichts, der dem IOC auch zu den russischen Olympioniken vorlag, gesperrt.
  • Doping ist seit Jahrzehnten ein Problem des Sports. Es wird chemisch gedopt, wie zum Beispiel mit Substanzen wie Epo und Anabolika, aber auch mit technischen Mitteln wie Motoren in Fahrrädern. Der Leichtathletikskandal zeigt zudem, dass sich korrupte Funktionäre gegen Zahlung an der Dopingverschleierung beteiligen.

Paralympics: Das IOC ist blamiert

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Die Entscheidung des IPC, Russland von den Paralympics auszuschließen, war richtig und rechtens. Thomas Bach und das IOC hatten nicht den Mut, Täter zu bestrafen.

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IOC: Ein Sieg für Russland

Russische Athleten werden bei Olympia dabei sein. Es ist eine verpasste Chance, dopenden Betrügern eine deutliche Grenze aufzuzeigen und den Sport zu modernisieren.

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Olympia: Es könnte alles so schön sein

Natürlich sind die Olympischen Spiele in ihrer jetzigen Form eine Farce. Aber wir brauchen sie trotzdem. Denn ihre Grundidee tut als Utopie immer noch gut, gerade jetzt.