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Doping: Schneller, höher, weiter

  • Doping ist seit Jahrzehnten ein Problem des Sports. Es wird chemisch gedopt, wie zum Beispiel mit den Substanzen Epo oder Anabolika, aber auch mit technischen Mitteln wie Motoren in Fahrrädern. Der Leichtathletikskandal zeigt zudem, dass sich korrupte Funktionäre gegen Zahlung an der Dopingverschleierung beteiligen.
  • Bei den Olympischen Spielen in Rio waren die russischen Leichtathleten ausgeschlossen. Auch die russischen Paralympic-Sportler durften nicht teilnehmen. Grundlage waren die McLaren-Berichte, die in diesem Jahr Russland systematisches Doping nachwiesen.
  • Im September hatte die russische Hackergruppe Fancy Bears die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) angegriffen und vertrauliche medizinische Informationen von Sportlern aus verschiedenen Nationen veröffentlicht. Dadurch sind medizinische Ausnahmegenehmigungen einzusehen, die es Sportlern erlauben, verbotene Medikamente einzunehmen.
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Russland: Es braucht mehr Bobfahrer

Die Bob- und Skeletonfahrer entziehen Russland ihre WM, es ist eine Folge des McLaren-Reports. Endlich handelt der Sport. Doch viele Nachahmer wird es nicht geben.

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IOC: Ein Sieg für Russland

Russische Athleten werden bei Olympia dabei sein. Es ist eine verpasste Chance, dopenden Betrügern eine deutliche Grenze aufzuzeigen und den Sport zu modernisieren.

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McLaren-Report: Alles noch schlimmer

Die Wada hat über 1.000 Belege für russisches Staatsdoping. Daran wird sich kaum etwas ändern: Für die internationalen Verbände ist Russland weiter ein wichtiger Partner.

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Paralympics: Das IOC ist blamiert

Die Entscheidung des IPC, Russland von den Paralympics auszuschließen, war richtig und rechtens. Thomas Bach und das IOC hatten nicht den Mut, Täter zu bestrafen.