: Erich Mühsam

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Erster Weltkrieg: Erich Mühsam

Erich Mühsam ist Pazifist und gegen die Deutschtümelei. Für einen Augenblick aber verfällt auch er dem Nationalismus. Erst später erkennt er die wahren Kriegstreiber.

Silvio Gesell: "Geld muss rosten!"

Silvio Gesell wollte eine Marktwirtschaft ohne Macht- und Kapitalkonzentration. Geld müsse an Wert verlieren, sagte er. In der Krise sind seine Ideen wieder gefragt.

Emil Julius Gumbel: Das rechte Auge

Die deutschen Strafverfolger versagten schon einmal gegen rechte Gewalt. Der Mann, der ihnen das nachwies, hieß Emil Julius Gumbel. Deutschland hat es ihm nie gedankt.

Monogamie: Sittenbilder

Treu sein, zwei sein, Familie sein? Das konnten Paare selten frei wählen – drei historische Momentaufnahmen.

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Wege der Freiheit: Erich Mühsam

»Sich fügen heißt lügen« – das ist sein Credo, Unerschrockenheit sein Lebensprinzip: Ein Anarchist im edelsten Sinne des Wortes.

Gesellschaft: Reform oder Revolution

In diesen Tagen demonstrieren die Kapitalismuskritiker. Doch selbst diese Systemkrise bringt die Menschen in Deutschland nicht in Wallung. Was ist hier faul?

Er kocht die Supp' und wiegt das Kind

Was immer Weihnachten sonst noch sein mag - Konsumorgie, Fressfest -, es ist das Fest der Geburt. Eine literarische Blütenlese als Rätselspiel

Grobheiten, Geschäftliches, verzweifelte Melancholie: Paul Scheerbarts Träume und Lebenskatastrophen im Spiegel seiner Briefe: „Na? Warum lacht ihr wieder?“

Beim ersten Durchblättern der Briefe von Paul Scheerbart wird man enttäuscht sein. Was erfährt man über ihn, ihn, der als trinkfester Phantast in keiner Beschreibung der Boheme fehlen darf, diesen „Kosmokomiker“ und „Weltenbaumeister“, diesen lachenden „Barbar“, wie Walter Benjamin ihn in einem Essay nannte? Wenn man nach intimen Geständnissen sucht, wird man vergebens forschen.

Die Revolution in der DDR war das Opus magnum der Stasi. Niemand wußte besser als die Stasi, daß die DDR nicht zu halten war. Und niemand war besser imstande, Art und Zeitpunkt des Hinscheidens zu bestimmen.: Eine schöne Revolution

Im Museum am Checkpoint Charlie, wo früher die Mauer die Stadt teilte, finden in unregelmäßigen Abständen „Täter-Opfer-Gespräche“ statt zwischen ehemaligen Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit auf der einen und den von der Stasi Bespitzelten und Verfolgten auf der anderen Seite.