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FDP: Lieber nicht regieren

  • Die Jamaika-Sondierungen zwischen CDU, CSU, den Grünen und der FDP sind gescheitert. Die Liberalen verließen am Abend des 19. November 2017 die Verhandlungen.
  • Die FDP war mit dem Parteichef Christian Lindner in den Bundestag eingezogen.
  • In ihrem Wahlprogramm fordert die FDP eine klare Regelung der Zuwanderung in Deutschland. Die Partei will den Soli abschaffen, hat sich gegen eine Vermögenssteuer positioniert und will Steuern senken. Bildung und Digitalwirtschaft sollen gefördert werden.
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Regierungsbildung: Himmlische Ruhe

Bislang halten sich Unions- und SPD-Sondierer an ihre Schweigegelübde – ein erfreulicher Fortschritt gegenüber dem Jamaika-Geplapper. Es spricht für mehr Ernsthaftigkeit.

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FDP: Und jetzt?

Das Comeback der FDP ist geglückt, der AfD-Erfolg trübt die Euphorie. Opposition oder Jamaika? Lindner ist für beides offen – unter bestimmten Bedingungen.

Christian Lindner: Der Ruf hat gelitten

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Christian Lindner hat künftige Jamaika-Gespräche nicht ausgeschlossen. Das ist nicht neu und eigentlich eine Banalität – die sich vor allem an die eigene Partei richtet.

Große Koalition: Das kleinere Übel

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Nach dem Scheitern von Jamaika setzt die Union auf die große Koalition. Doch nicht um jeden Preis. Denn das Bündnis birgt auch für CDU und CSU ein erhebliches Risiko.

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Serie: Was jetzt?

Nachrichtenpodcast: Jetzt doch wieder GroKo?

Ob sich die SPD doch zu einer großen Koalition hinreißen lässt, darüber sprechen wir im Newspodcast. Auch dabei: ein Sportredakteur mit Muskelkater und Flauschcontent

Grünen-Parteitag: Wir sind Helden

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Dank der Jamaika-Absage der FDP und gesprächsbereiter SPD bleiben den Grünen Kompromisse erspart. Umso mehr feiern sie sich selbst – und ihre neue Nähe zur Union.

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FDP: Freie Demokratische Protestpartei

Nach dem Ende von Jamaika stützt die FDP ihren Chef Christian Lindner. Was aber denken die Wähler: Verhält sich die Partei verantwortungslos – oder zeigt sie Rückgrat?