© Jean-Paul Pelissier/Reuters

Filmfestspiele von Cannes: Kino unter Palmen

  • Vom 17. bis 28. Mai fanden die 70. Internationalen Filmfestspiele von Cannes an der Côte d'Azur statt.
  • Mit "The Square" gewann erstmals ein schwedischer Beitrag die Goldene Palme für den besten Film. Der Preis für die beste Schauspielerin ging an Diane Kruger für ihre Rolle in dem deutschen Film "Aus dem Nichts". Als bester Schauspieler wurde Joaquin Phoenix in "You Were Never Really Here" ausgezeichnet.
  • Der Große Preis der Jury ging an "120 Battements Par Minute" von Robin Campillo. Sofia Coppola gewann mit "Die Verführten" die beste Regie.
  • Der Eröffnungsfilm, Arnaud Desplechins Liebesdrama "Les Fantômes d'Ismaël" ("Ismael's Ghosts"), mit Marion Cotillard und Charlotte Gainsbourg lief außer Konkurrenz.
  • Den Juryvorsitz hatte in diesem Jahr der spanische Filmemacher Pedro Almodóvar. Maren Ade, die im vergangenen Jahr mit "Toni Erdmann" viel Kritikerlob bekommen hatte, war als Jurorin dabei.
  • Zum ersten Mal in seiner 70-jährigen Geschichte präsentierte das Festival zwei Serien in Sondervorführungen: Teile der zweiten Staffel von "Top of the Lake" der Oscarpreisträgerin Jane Campion sowie David Lynchs Fortsetzung von "Twin Peaks".
  • Ein Streit ist um die Teilnahme von Netflix-Produktionen entbrannt. Ab dem kommenden Jahr dürfen keine Filme mehr in Cannes gezeigt werden, die nur über ein Streamingportal und nicht im Kino gezeigt werden.
© Filmfestival de Cannes

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