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Flüchtlinge: Hoffnung Europa

  • Mehr als 65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, die höchste Zahl, die der UN-Flüchtlingsrat jemals verzeichnet hat.
  • Nur ein kleiner Teil von ihnen verlässt das Heimatland, ein noch kleinerer Teil kommt nach Europa.
  • 2015 registrierten die Behörden mehr als eine Million Flüchtlinge in Deutschland.
  • Die lange genutzte Balkanroute ist inzwischen geschlossen. Nach der Grenzschließung mehrerer osteuropäischer Staaten stecken viele Flüchtlinge im Norden Griechenlands und in Lagern auf den griechischen Inseln fest.
  • Auf ihrem Weg nach Europa begeben sich die Flüchtlinge in Lebensgefahr; mehr als 3.700 von ihnen sind 2015 im Mittelmeer ertrunken. Mithilfe von Schleppern versuchen sie in teils unsicheren Booten europäische Küsten zu erreichen. Inzwischen patrouilliert die Nato vor den Küsten Griechenlands und der Türkei.
  • 2016 sind bislang knapp 200.000 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa gekommen. Während die illegalen Überfahrten von der Türkei nach Griechenland abgenommen haben, wagen immer mehr Flüchtlinge den direkten Weg von Ägypten und Libyen aus nach Italien.
  • Um die unkontrollierte Zuwanderung von Flüchtlingen zu stoppen und Schlepperbanden das Handwerk zu legen, hat die EU ein Abkommen mit der Türkei unterzeichnet. Es sieht vor, dass Flüchtlinge, die illegal über die Ägäis nach Griechenland kommen, von der Türkei zurückgenommen werden. Im Austausch für jeden zurückgenommenen Flüchtling lässt die EU einen bereits in der Türkei lebenden Flüchtling legal nach Europa einreisen.
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2015 haben nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen über eine Millionen Flüchtlinge Europa erreicht. Die meisten von ihnen sind angewiesen auf Schleuser, die ihnen einen Platz auf einem Boot oder Transporter vermitteln.