© Dimitar Dilkoff/AFP/Getty Images

Flüchtlinge: Hoffnung Europa

  • Mehr als 65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Das ist die höchste Zahl, die der UN-Flüchtlingsrat jemals verzeichnet hat.
  • 2015 kamen die meisten Flüchtlinge nach Deutschland. Die Behörden registrierten in dem Jahr etwa 890.000 Geflüchtete. Im Jahr 2017 ist die Zahl der Asylsuchenden auf 187.000 gesunken.
  • Um die unkontrollierte Zuwanderung von Flüchtlingen zu stoppen, hat die EU ein Abkommen mit der Türkei unterzeichnet. Es sieht vor, dass Flüchtlinge, die illegal über die Ägäis nach Griechenland kommen, von der Türkei zurückgenommen werden. Im Austausch für jeden zurückgeschickten Flüchtling lässt die EU einen bereits in der Türkei lebenden Flüchtling legal nach Europa einreisen. Seit dem Abkommen ist die Zahl der ankommenden Flüchtlinge in Europa erheblich gesunken.
  • Eine immer größere Rolle spielen Routen von Nordafrika über das Mittelmeer nach Spanien, Italien und Griechenland. 2017 erreichten laut UNHCR mehr als 160.000 Flüchtlinge auf diesem Weg Europa. Viele Flüchtlinge sterben bei der gefährlichen Überfahrt – 2017 waren es mehr als 3.000 Menschen.
  • Die EU-Staaten reagierten im September 2015 mit einen Umverteilungsschlüssel, der binnen zwei Jahren 120.000 Flüchtlinge aus Griechenland und Italien auf andere EU-Staaten umverteilen soll. Mit Stand vom September 2017 wurden nicht einmal 30 Prozent der Umverteilungsquote erfüllt.
© Philipp Guelland/Getty Images

Serie: Typisch deutsch!

In unserer Videoserie "Typisch deutsch!" erzählen in Deutschland lebende Ausländer, wie sie uns sehen.

© Ashley Gilbertson / VII für Unicef

Flüchtlinge: Ankommen

Die Raslans aus Syrien wollen ein Teil von Deutschland sein. Für die Kinder tarnten sie ihre Flucht über die Balkanroute als Urlaub. Dies ist die Geschichte ihrer Reise.

© Bernadett Szabo/Reuters

Deutschland: Das ist mein Land!

Ausländer bewundern Deutschland, weil es so viele Flüchtlinge aufgenommen hat. Und unsere Autorin bekennt, dass sie das erste Mal stolz ist, eine Deutsche zu sein.

© Jeff J Mitchell/Getty Images

Serie: Mein 5. September

Vor einem Jahr ließ Deutschland die Flüchtlinge aus Budapest ins Land. DIE ZEIT und ZEIT ONLINE haben die Entscheidung rekonstruiert und zeigen Menschen, die dabei waren.

Jetzt lesen
© Sebastian Berger für ZEIT ONLINE

Balingen: Anarchie in BW

Balingen wirkt wie ein kleines Paradies. Doch kürzlich schrieb ein Cafébesitzer einen Brandbrief über kriminelle Flüchtlinge, Tausende teilten ihn. Täuscht die Idylle?

© Mohammad Ponir Hossain/Reuters

Flüchtlingslager: Sie wollen zurück

Im Camp Kutupalong in Bangladesch lebt eine halbe Million Rohingya, die der Gewalt in Myanmar entkommen ist. Die Peiniger lassen kein Unrechtsbewusstsein erkennen.

© Stefanie Loos für ZEIT ONLINE

Cottbus: Zwei Demos, zwei Ziele

Zum Dialog kam es nicht, aber immerhin auch nicht zum Streit: In Cottbus protestierten Hunderte – die einen gegen Hass, die anderen gegen Ausländer. Bilder aus der Stadt