: Fred Astaire

© Peter Langer
Serie: Stilkolumne

Stilkolumne: Zum Aufblühen

Die Beziehung zwischen Mann und Blume befindet sich am Anfang. Tulpen gehen, Rosen sind schon zu viel. Modisch darf sich der Mann wenigstens der gedruckten Blume nähern.

Jerry Weintraub: Der Letzte seiner Art

Jerry Weintraub gehört der aussterbenden Spezies großer Hollywood-Produzenten an – laut, charismatisch, maßlos in seinem Ego. Und immer sehr unterhaltsam

Serie: Zeitläufte

Elektroauto: Zurück in die Zukunft

Es war der Star der Internationalen Automobilausstellung IAA 2009 – und dabei schon mehr als 100 Jahre alt: das Elektroauto

Siebeck: Schwerste Teutonenkost

Weihnachten ohne Gans ist wie Urlaub ohne Mallorca, so lautet ein ungeschriebenes Gesetz. Obwohl es gute Gründe gäbe, vom Dinosaurier unter den Braten Abstand zu nehmen

Vom Singen im Regen Frau und Musik (cis-moll) Vierzig Töne regnen Strippe. Vierzig fein in die Länge gezogene Notenhälse, an denen tief unten, wie an seidenen Fäden, eine ab- und wieder aufwärts steigende chromatische Tonleiter zipfelt. Wie hört sich das zarte Bildchen an? Viele Frauen kennen diese Handschrift gut, sie senden sich damit gern Botschaften zu. Denn als Postkartenmotiv sind die Musikzeichnungen von Barbara Heller schon seit Jahren beliebt und verbreitet (Furore-Verlag, 34127 Kassel, Naumburger Straße 40). Heller war ein halbes Leben lang Musiklehrerin und Pianistin. Dann wurde sie Komponistin und Malerin, Konzertveranstalterin und Musikwissenschaftlerin, Performance- Künstlerin und Musikjournalistin. Über Fanny Mendelssohn schreibt sie: "Den Schwur von damals, als ich ihre Musik entdeckte, halte ich noch immer: Überall, wo ein Klavier steht, öffne ich den Deckel und spiele ein Lied ohne Worte. Das kurze in cis-moll." Vor achtzehn Jahren hat Barbara Heller den Internationalen Arbeitskreis "Frau und Musik" mitbegründet, der ihr jetzt, zu ihrem 60. Geburtstag, mit einer Ausstellung dankt: "Komposition in Musik und Bild" - Aquarelle, Grafiken, Skizzen und Objekte von vier Künstlerinnen (Barbara Bredow, Eva Korn, Franca Weiss und Eva Dahmen-Schmitt). Die Ausstellung ist das Herzstück der ersten Thüringer Frauenmusiktage und vom 8. Februar bis zum 10. März im Kunstkabinett Weimar zu sehen. Dazu gibt es Konzerte, Klanginstallationen, Vorträge und Diskussionen. (Information: Tel./Fax 03643 / 6 43 12)

Dr. Rabes Abschied

Im Mai 1989 erschien er zum erstenmal in der ZEIT. Als Tänzer, mit Strohhut und Stöckchen, Fred Astaire und Charlie Chaplin zugleich – Dr.

Damals in Paris

Vor Rehen wird gewarnt. Sie haben große Augen und schmale Taillen. Sie sehen schutzlos und zerbrechlich aus, aber wenn es ihnen gefällt, verwandeln sie grundsolide ältere Herren mit einem einzigen Blick in liebeskranke Jünglinge.

Ihr Witz ist ihre Waffe

Stünde es besser um die Vereinigten Staaten, wenn mehr Frauen in die Politik gingen? Gäbe es dann, z

Schöne Pausen

Viele Jazzlexika kennen sie nicht anzutreffen in jener Atmosphäre, die Trurhan Capote so trefflich beschrieben hat: „Der Raum schwimmt im Zigarettenrauch und Samstagnachtparfum.

Ausstellung in Hannover: Rob Scholte: Quietschbunt und kitschig

Wieder flattern vor dem Kunstverein in Hannover Fahnen, wieder ist die Einladungskarte ein kleines Kunststück, der Katalog ein Künstlerbuch, sind die Ausstellungsräume sauber inszenierte Bühnen für Kunstwerke, wobei auch mal Wände weiß bleiben können.

Florida: Leise schnurrend Kilometer fressen

Weitgereiste kräuseln verächtlich die Oberlippe: Florida, das ist doch gräßlich. Dieser durchorganisierte Freizeit-Terror mit Mickey Mouse und Miami Vice, diese zahllosen Fun-Parks, wo Killerwale Küßchen geben, Flamingos Rollschuh laufen und Papageien die amerikanische Nationalhymne pfeifen.