: Fred Astaire

© Peter Langer
Serie: Stilkolumne

Stilkolumne: Zum Aufblühen

Die Beziehung zwischen Mann und Blume befindet sich am Anfang. Tulpen gehen, Rosen sind schon zu viel. Modisch darf sich der Mann wenigstens der gedruckten Blume nähern.

Jerry Weintraub: Der Letzte seiner Art

Jerry Weintraub gehört der aussterbenden Spezies großer Hollywood-Produzenten an – laut, charismatisch, maßlos in seinem Ego. Und immer sehr unterhaltsam

Serie: Autotest

Autotest: Sehr elegant, doch leider ohne Kühlfach

Wolfram Siebeck fährt den Audi A5 Sportback 3.0 TDI quattro. Der ZEIT-Kolumnist erfreut sich an der zivilisierten Sportlichkeit, findet aber auch manches auszusetzen.

Auswandern USA: Alles außer Lederhosen

Ein neues Museum in Washington zeigt, wie deutsche Einwanderer die USA geprägt haben. Ein Gespräch über Naturschutz, Raketenbauer und Doris Day.

Zufall: Man weiß es nicht

Zwischen Wissenschaft und Lebenshilfe: Was sagt uns ein Buch über den Zufall?

Siebeck: Schwerste Teutonenkost

Weihnachten ohne Gans ist wie Urlaub ohne Mallorca, so lautet ein ungeschriebenes Gesetz. Obwohl es gute Gründe gäbe, vom Dinosaurier unter den Braten Abstand zu nehmen

Vom Singen im Regen Frau und Musik (cis-moll) Vierzig Töne regnen Strippe. Vierzig fein in die Länge gezogene Notenhälse, an denen tief unten, wie an seidenen Fäden, eine ab- und wieder aufwärts steigende chromatische Tonleiter zipfelt. Wie hört sich das zarte Bildchen an? Viele Frauen kennen diese Handschrift gut, sie senden sich damit gern Botschaften zu. Denn als Postkartenmotiv sind die Musikzeichnungen von Barbara Heller schon seit Jahren beliebt und verbreitet (Furore-Verlag, 34127 Kassel, Naumburger Straße 40). Heller war ein halbes Leben lang Musiklehrerin und Pianistin. Dann wurde sie Komponistin und Malerin, Konzertveranstalterin und Musikwissenschaftlerin, Performance- Künstlerin und Musikjournalistin. Über Fanny Mendelssohn schreibt sie: "Den Schwur von damals, als ich ihre Musik entdeckte, halte ich noch immer: Überall, wo ein Klavier steht, öffne ich den Deckel und spiele ein Lied ohne Worte. Das kurze in cis-moll." Vor achtzehn Jahren hat Barbara Heller den Internationalen Arbeitskreis "Frau und Musik" mitbegründet, der ihr jetzt, zu ihrem 60. Geburtstag, mit einer Ausstellung dankt: "Komposition in Musik und Bild" - Aquarelle, Grafiken, Skizzen und Objekte von vier Künstlerinnen (Barbara Bredow, Eva Korn, Franca Weiss und Eva Dahmen-Schmitt). Die Ausstellung ist das Herzstück der ersten Thüringer Frauenmusiktage und vom 8. Februar bis zum 10. März im Kunstkabinett Weimar zu sehen. Dazu gibt es Konzerte, Klanginstallationen, Vorträge und Diskussionen. (Information: Tel./Fax 03643 / 6 43 12)

Dr. Rabes Abschied

Im Mai 1989 erschien er zum erstenmal in der ZEIT. Als Tänzer, mit Strohhut und Stöckchen, Fred Astaire und Charlie Chaplin zugleich – Dr.

Schöne Pausen

Viele Jazzlexika kennen sie nicht anzutreffen in jener Atmosphäre, die Trurhan Capote so trefflich beschrieben hat: „Der Raum schwimmt im Zigarettenrauch und Samstagnachtparfum.

Ausstellung in Hannover: Rob Scholte: Quietschbunt und kitschig

Wieder flattern vor dem Kunstverein in Hannover Fahnen, wieder ist die Einladungskarte ein kleines Kunststück, der Katalog ein Künstlerbuch, sind die Ausstellungsräume sauber inszenierte Bühnen für Kunstwerke, wobei auch mal Wände weiß bleiben können.

Der große Hollywood-Schwindel

Literatur ist eine schwere und gute Sache, aber es gibt Leute, denen sie leichtfällt. Man nennt sie Schriftsteller.

„Tschaikowskij und Rachmaninow in der Amüsiersphäre“: Klassiker im Souterrain der Musik

Anno 1979 dreht Woody Allen „Manhattan“, einen Schwarzweiß-Film, der die Kritiker vor Freude schluchzen läßt. Aber – welch ein Alptraum – was wäre, wenn man „Manhattan“ den Sound abdrehte? Ich behaupte, diesen Aderlaß würde der Film nicht überleben, denn „Manhattan“ ist förmlich in Musik eingelegt, mariniert bis in seine kleinsten Zelluloid-Fasern.

Zeitmosaik

Für eine, die nicht sprechen, nicht singen und nicht spielen konnte, erlebte Margarita Cansino eine bemerkenswerte Karriere: Vom Revuegirl stieg sie auf zum weltweit verbreiteten Pin-up, vom Vamp zur Frau des schwierigen Genies Orson Welles.

Filme

Ein berührendes Dokument der langsamen Annäherung: Wie ein Sohn die Arbeit seines Vater erkennt und würdigt. Zugleich ein essayistischer Versuch über die Spannung zwischen Leben und Kino: Wie die Realität des Filmens das Filmen von Realität bestimmt und formt.

Welch schöner Irrtum!

Ich beginne mit einer neuen Kolumne. Es ist nicht das erste Mal, und noch jedes Mal fand ich die Kraft, nach spätestens einem Jahr aufzuhören.

Mitten ins Auge

Ganz frisch war man schon nicht mehr, obwohl erst fünf von zwölf Filmfestival-Tagen vergangen waren. Im Berliner Zoo-Palast lief gerade als erster Beitrag zum offiziellen Wettbewerbsprogramm ein Film von Jacques Rouffio.

Berliner Filmfestspiele: Jammern gilt nicht

Man stelle sich vor: statt des Mercedes-Sterns auf dem Berliner Europa-Center ein riesiger Scheinwerfer. Sein Spotlicht tastet die Stadt ab, vergeblich auf der Suche nach den großen Stars, dem alten Kino und einer Festival-Szenerie.