: Friedrich Halstenberg

Manager und Märkte

SPD-Betriebe: Aufsichtsratsvorsitzender geht Medien: Neuer Pressekonzern wächst

Worte der Woche

„Ich glaube, es ist wichtig, Gorbatschow wissen zu lassen, daß dieser Schritt der Anfang einer langen Entwicklung ist, die die Bedingungen für die Emigration und die Menschenrechte verbessert; eine solche Politik wird der Sowjetunion neue Chancen geben.

Klaus Förster: Schon viel zuviel getan

Das weiße Schild mit der Aufschrift „Rechtsanwälte Eckhard Brümmer, Klaus Förster und Partner“ an der Tür des Hauses Remigiusplatz 5 in Bonn sieht noch neu aus.

Bonner Kulisse

Die Finanzierung des Europa-Wahlkampfes seiner Partei ist somit die letzte Amtshandlung des scheidenden SPD-Schatzmeisters Friedrich Halstenberg.

„Die Nerven sind bis aufs äußerste gespannt“

Es gibt Leute, die wundern sich, daß bei der Bremer Druckerei Schmalfeldt noch jede Nacht eine Zeitung gedruckt wird – eine Teilauflage der Hamburger Morgenpost und die Gesamtausgabe des CDUnahen Weser-Report.

Spenden- Affäre: Kassieren und schweigen

Wohl noch nie haben Staatsanwälte so großen Wirbel verursacht wie diesmal in Bonn: An die tausend Prominente aus Politik und Wirtschaft stehen im Verdacht, den Fiskus um Millionen hintergangen zu haben.

Nur einer kam durch

Lisa Bültzing konnte es nicht fassen: „Das hat er nicht verdient, das nicht“, murmelte sie immer wieder mit Tränen in den Augen.

Bonner Kulisse

In der SPD geht die Angst vor Kündigungen um. Weil die Parteifinanzen durch den Wahlkampf arg in Anspruch genommen wurden, muß SPD-Schatzmeister Friedrich Halstenberg in der Ollenhauer-Parteizentrale nach Ausgabenkürzungen Ausschau halten.

Fernseh-Vorschau: SPD-Presse: ein Trauerspiel

Viele der Fernsehdirektoren und Chefredakteure in unseren öffentlichrechtlichen Anstalten befinden sich in einem permanenten Zustand der Angst: der Angst, irgendwo anzuecken, bei Parteien, Bischöfen, Bauern.

MANAGER UND MÄRKTE

Ein teurer Spaß wurde für das ZDF der Blick in die Bücher der BP. Im Auftrag von „Bilanz“-Chef Wolfgang Schröder prüften der Bonner Wirtschaftsprofessor Horst Albach und fünf seiner Mitarbeiter 70 Tage lang die Unterlagen der deutschen BP, um den ZDF-Zuschauern Auskunft auf die Frage geben zu können, ob die Ölmultis die Preise hochgetrieben haben oder nicht.

Hamburger Morgenpost: Rettende Rechnung im Sand

Die Redaktion steht, Anschlußdruckereien sind gefunden: Kommenden Sonnabend, am 1. März, wird die alte Hamburger Morgenpost zum ersten Mal im neuen Verlag erscheinen – zumindest die Hamburger Ausgabe des Blattes, das bislang noch mit eigenen Lokalausgaben in Kiel und Bremen erscheint.

Hamburger Morgenpost: Eidgenossen als Retter

Zwei Schweizer Brüder, die Baseler Verleger Greif, werden aller Wahrscheinlichkeit nach das tun, wozu sich kein deutscher Verleger mehr bereit fand, was allenfalls Branchenfremde – nicht immer ganz seriös – anpacken wollten: die Hamburger Morgenpost zu retten.

BONNER BÜHNE: Trick oder elegante Lösung

Beifall von ungewohnter Seite hat Helmut Schmidt bekommen. Brieflich zollte ihm Günter Grass Anerkennung für den vorsichtig-behutsamen Kurs, den der Kanzler seit der Afghanistan-Krise steuert.

Ein bitteres Ende

Der Schatzmeister der SPD, Friedrich Halstenberg, ist ein unseriöser Verhandlungspartner. Was er in den letzten Wochen der Belegschaft der Hamburger Morgenpost zugemutet hat, den Redakteuren und Verlagsangestellten, den Setzern und Druckern, zeigt ein hohes Maß von Menschenverachtung.

Hamburger Morgenpost: Warten auf ein Wunder

Soviel scheint sicher: Die neue Firma steht. Doch wann die „Hamburger Morgenpost Verlags-GmbH & Co KG“ ihre Arbeit aufnehmen wird, wann die Zeitungsleser in und um Hamburg das neue Blatt kaufen können, und vor allen Dingen was für eine Zeitung das dann sein wird, darüber darf – noch – weiter spekuliert werden.

Hamburger Morgenpost: Rettung durch Mini-Format?

„Wir Gewerkschafter“, so heißt es in einer Resolution der „großen Funktionärs Versammlung der IG Metall, Verwaltungsstelle Hamburg“, „können der zunehmenden Konzentration und dem zunehmenden Monopol der Rechtspresse nicht mehr tatenlos zusehen.

MANAGER UND MÄRKTE

Allmählich wird das öffentliche Gerede über die Neubesetzung der Bundesbankspitze peinlich. Obwohl nicht daran zu rütteln ist, daß der Vizepräsident Karl Otto Pöhl auf den Präsidentenstuhl rücken wird, sobald Bundesbankpräsident Otmar Emminger in den Ruhestand geht, ist Wilfried Guth, der Vorstandssprecher der Deutschen Bank, wiederum ins Gespräch gebracht worden – diesmal durch Bundesfinanzminister Hans Matthöfer.

BONNER BÜHNE: Ziemlicher Katzenjammer

Wahrscheinlich verstehen die Parteischatzmeister selber im nachhinein nicht mehr, warum sie eigentlich vor das Verfassungsgericht gezogen waren, um ihre Kassen aufzubessern.

Hamburger Morgenpost: Frei zur Adoption

Eine Tendenzentscheidung wird wohl fallen“, beurteilt Bernd Klosterfelde, Verlagsleiter der Hamburger Morgenpost, die Lage. An diesem Freitagnachmittag kommen die zwölf Aufsichtsräte der SPD-Presseholding Konzentration GmbH in Frankfurt zusammen, um über das Schicksal des einst auflagenstarken Hamburger Boulevardblattes zu entscheiden.

Verurteilt vor dem Urteil

Die Anklage, die Ludwig Poullain, dem gefeuerten Vorstandsvorsitzenden der Westdeutschen Landesbank, am 22. Mai ins Haus flatterte, trug ihm die gesellschaftliche Ächtung zweiten Grades ein.

Auf der Suche nach dem Retter

Conrad Ahlers, Chefredakteur der SPDeigenen Morgenpost, der seit eineinhalb Jahren einen strapaziösen Pendelverkehr zwischen seinem Kreuznacher Wahlkreis, dem Bonner Bundestag und dem Hamburger Pressehaus bewältigt, macht in diesen Tagen noch häufiger als sonst in der Hansestadt Station.