© Hannibal Hanschke/Reuters

G20-Gipfel: Krawalle in Hamburg

  • Die Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, G20, hat sich am 7. und 8. Juli zum Gipfel in Hamburg getroffen.
  • Die Gipfelerklärung enthält unter anderem Beschlüsse zu Freihandel und Klimaschutz. Die USA und die Türkei trugen jedoch nicht alles mit.
  • Mehrere Nächte lang gab es Randale, militante Linksextremisten legten Feuer, zerstörten und plünderten Geschäfte.
  • Vermehrt wurde Kritik am aggressiven Vorgehen der Polizei geäußert. Demonstranten und Journalisten berichteten von einem unverhältnismäßigen Einsatz von Gewalt. Auch der Entzug der Akkreditierungen von 32 Journalisten durch das BKA wurde von Journalistenverbänden kritisiert.
© Thomas Lohnes/Getty Images

G20: "Wie Pitbulls auf Speed"

Seit dem G20-Gipfel tauchen vermehrt Berichte von polizeilichen Übergriffen auf. Olaf Scholz beharrt dennoch darauf, dass es keine Polizeigewalt gab.

© Jörg Carstensen/dpa
Serie: Auf ein Frühstücksei

Jan van Aken: "Das war nie meine Kultur"

Jan von Aken hat die größte, friedliche Demo beim G20-Treffen organisiert. Was sagt der Linken-Politiker – bei Bio-Ei und Sandwich – zur Gewalt gegen Polizisten?

© Georg Wendt/dpa

G20-Krawalle: Keiner war’s gewesen

Hamburg kommt nicht zur Ruhe. Die Verantwortung dafür liegt nicht bei den Chaoten, sondern beim Krisenmanagement der Politik. Bürgermeister und Polizei reagieren bockig.

© Eduardo Munoz Alvarez/Getty Images

Russland: Putins bestes Jahr

Der russische Präsident erlebt seine außenpolitische Wiederkehr. Dank Donald Trump, trotz Donald Trump. Wie lange kann das gut gehen?

© Benjamin Gutheil für DIE ZEIT

G20-Gipfel: Wie konnte die Lage außer Kontrolle geraten?

Von dem Dach des eingerüsteten Hauses im Schulterblatt sollen Autonome beim G20-Gipfel versucht haben, der Polizei eine Falle zu stellen. Doch was geschah wirklich?

© Michael Heck
Fünf vor acht

Hamburg: Die G20 ist links

Die G20 hat nur das Interesse weniger und Raubtierkapitalismus im Sinn? Der Vorwurf ist ungerecht. Die jüngste Finanzkrise hätte ohne sie schlimm enden können.

© Christof Stache/AFP//Getty Images

G20: Eine Linke braucht es nicht mehr

Die Formeln der Kapitalismuskritik sind leer geworden. Als politische Lösung taugen sie kaum noch, um eine Gesellschaft zu ändern. Wir benötigen neue Denkmodelle.

© Hannibal Hanschke/Reuters

Polizeistrategie: Vorbild Berlin?

Nach der Gewalt in Hamburg zeigen viele nach Berlin. Dort soll moderne Polizeiarbeit die Krawalle am ersten Mai eingedämmt haben. Eindeutig belegen lässt sich das nicht.

© Hannibal Hanschke/Reuters

G20-Proteste: Es ist zum Schreien

Staatenlenker, Demonstranten, Polizisten: Die Inszenierungen zum G20-Gipfel sind so vorhersehbar. Zombies gleich verharren alle in ihren Ritualen, Dialog ist unmöglich.