: Gegenwartsliteratur

Daniel Schreiber: Wozu sind Wurzeln gut?

Daniel Schreiber spürt einem Gefühl nach, das als modern gilt – der Heimatlosigkeit. Ist es Flucht? Cool? Oder macht es doch nur traurig?

© Rachel Israela

Jakob Nolte : Nihihihilismus

Werwölfe! Terroristen! ACE-Drinks! Der hochbegabte Schriftsteller Jakob Nolte erzählt in "Schreckliche Gewalten" eine irrwitzige, verspielte Menschheitsschauergeschichte.

© David Biene

Rudolph Herzog: Winzige Risse in der Realität

Ist Spuk zu romantisch für eine moderne Großstadt? In seinem Debüt "Truggestalten" lässt Rudolph Herzog im heutigen Berlin echte Gespenster umgehen.

© Daniel Reinhardt/dpa

Brigitte Kronauer: Ach, Anita

Eine Frau jenseits der 40, etwas hölzern, verstrickt in eine Amour fou. Brigitte Kronauers Roman "Der Scheik von Aachen" funkelt nur so vor Witz und Boshaftigkeit.

© Hertha Hurnaus

Tex Rubinowitz: Achtung, Lügenliteratur!

Tex Rubinowitz wirft in "Lass mich nicht allein mit ihr" Wahrheit und Fake wild durcheinander. Der famos witzige Roman ist die perfekte Begleitlektüre zur Gegenwart.

© Martha Reta

Katie Kitamura : Wir Voyeure

Katie Kitamura erzählt in ihrem Roman "Trennung" von der gefährlichen Lust, in fremde Leben einzudringen. Und sei es auch nur durch Spekulation und Fantasie.

© Getty Images/Hulton Archive

Elena Ferrante: Alle Männer sind kläglich

Eine intensive Frauenfreundschaft und eine Hochzeit mit dem falschen Mann: Mit der "Geschichte eines neuen Namens" setzt Elena Ferrante ihre fesselnde Neapel-Saga fort.

© Sia-Kambou/AFP/Getty Images

Denis Johnson : Zerfetzte Seelen

Denis Johnsons Roadmovie "Die lachenden Ungeheuer" spielt in einer Welt, die keine Gnade kennt und keinen Halt. Gegenwärtiger und radikaler kann ein Roman kaum sein.

© Suhrkamp Verlag

Thomas Meinecke: Inkonsistenzwolken

Thomas Meineckes Postgender-Roman "Selbst" dekonstruiert gekonnt alle Geschlechterzuschreibungen. Wenn es doch nur nicht so anstrengend wäre, ihn zu lesen.

© Jeff Mermelstein

Jonathan Safran Foer: Keine Wahl ist auch eine Wahl

Ein Roman wie eine Klagemauer: Jonathan Safran Foer erzählt in "Hier bin ich" von einer scheiternden Ehe, von der Krise jüdischer Männlichkeit und der Macht der Worte.

© Peter-Andreas Hassiepen

Eduardo Halfon: Heimat ist immer woanders

Eduardo Halfon begibt sich in dem Erzählband "Signor Hoffman" auf die Reise zu seinen Wurzeln. Ankommen wird er nicht. Für den Leser ist das ein Glück.

© Affolter/Savolainen

Michelle Steinbeck: Wie sich das Jungsein anfühlt

Im freien Fall durch surreale Welten: Michelle Steinbecks famoses Romandebüt "Mein Vater war ein Mann am Land und im Wasser ein Walfisch" erzählt von einer wilden Reise.

Schriftsteller : William Trevor ist tot

Er galt als bedeutender Romancier und einer der wichtigsten Schriftsteller der englischen Gegenwartsliteratur. Nun ist William Trevor im Alter von 88 Jahren gestorben.