George Foreman

Nachruf: Teófilo, der Diplomat im Trainingsanzug

Der große Teófilo Stevenson war ein Kämpfer für Kubas Sozialismus und einer der besten Boxer seiner Klasse. Entdeckt wurde er vom Vater unseres Autors Michael Rosentritt.

Serie: Lebensgeschichte

Personenrätsel: Lebensgeschichte

Der begabte Zitherspieler mit der schwungvollen Haartolle hatte bei den Frauen durchaus Erfolg

Joe Frazier: Alis ewiger Rivale

Joe Frazier hat Millionen begeistert, er besiegte Muhammad Ali. Heute lebt der 65-Jährige verarmt in einem Ein-Raum-Appartement über seinem Fitnesscenter.

Böll-Maulkorb

Das „Börsenblatt für den deutschen Buchhandel“ ist ein Verbands-Organ. Die deutschen Verlage haben es sich – vor achtunddreißig Jahren – geschaffen, um dort für ihre Produktion zu werben – durch Anzeigen, die dem Buchhandel Appetit auf große Bestellungen und den Lesern auf vielleicht kleine, aber bedeutende Bücher machen sollen.

Fernseh-Kritik: Ein Paulus in Houston

In einer braven Sendereihe, nicht schlechter und nicht besser als andere, im Sport-Spiegel des ZDF, geschah etwas Außerordentliches: Ein Boxer rechnete mit seiner Vergangenheit ab, seinem Haß (ich wollte ihnen die Köpfe abschlagen, meinen Gegnern, wirklich das wollte ich), seinem Wahnwitz (Töten, glaubte ich, würde meinen Ruhm vergrößern), seinen Idealen (fame and money, to be a Champion and to be rich), seinem Erfolgsgeheimnis (wegschauen und zuschlagen) und seinen Killer-Instinkten: Auf der Waage begann der Haß in mir groß zu werden, und wenn ich dann im Ring stand, war ich der Scharfrichter, der das Urteil vollstreckte.

Muhammad Alis dritter Streich

Die Bourbon Street hatte ihre besten Jazz-Musiker entsandt, allen voran Al – Hirt, In der VIP-Lounge fetzte er den Ehrengästen Blues-Rhythmen um die Ohren.

Alis Abschied: Bekannter als der Papst

Die Gedanken, die sich mit diesem Manne verbinden, beziehen sich nicht nur auf flinke Beine, flinke Fäuste und eine flinke Zunge – sie verbinden sich vielmehr zu einem ganz entscheidenden Teil mit nächtlichen Exkursionen aus dem Schlaf- ins Wohngemach vor diesen Fernsehkasten, aus dem alsdann immer die ähnlichen Bilder kamen.

Boxen: Kann er Ali schlagen?

Ken Norton – so stand zu lesen – wolle Ali gar nicht knockout schlagen; er wolle ihn fünfzehn Runden lang quälen, weil ein K.

Don King schüttelt den Geldbaum

Zwölf Sekunden dauert der Trip zur 67. Etage des Rockefeller Center. Unterwegs rieselt aus unsichtbaren Lautsprechern Musik von der Decke des Fahrstuhls, „up, up and away“.

Ein Sportler wie keiner sonst

Ich ringe mit meiner Bedeutungslosigkeit, vor mir steht die Wunschfigur aller Männer: stark, reich, schön und mächtig. Mir gefällt auch, daß er keinerlei Schmuck trägt, nicht einmal eine Uhr.

Kein Requiem für Cassius Clay

Keiner, der sein Geld zählen muß, kann das begreifen: 10 Millionen Dollar für eine 24-Minuten-Prügelei. Muhammad Ali und George Foreman kassierten pro Minute mehr, als die meisten ihrer Zuschauer am Ring von Kinshasa zu Lebzeiten verdienen werden.

Vorschußlorbeer

Nach gut fünf Minuten war’s zu Ende: Ken Norton kam zwar kurz vor dem „Aus“ noch einmal auf die taumeligen Beine; aber der Ringrichter brach den Kampf ab und führte den geschlagenen Herausforderer in die Ecke.

Ali – Boxer und Prophet

Die reichen Leute von Harlem kleiden sich in grelleres Rot, grüneres Grün, gelberes Gelb und blaueres Blau, wenn sie zu Ali gehen, zu Muhammad Ali, den Großen.