: Gianni Agnelli

Italien: Meister des Betrugs

Wie der Generaldirektor des Juventus Turin den italienischen Fußball manipulierte – und was das über das Land verrät

Kunst: Ein Freibeuter der Künste

Der Multimilliardär François Pinault plant ein globales Museums-Imperium. Das erste Haus wird jetzt in Venedig eröffnet

Fiat: Auf der Zielgeraden

Der neue Fiat-Präsident Luca di Montezemolo ist der mächtigste Manager Italiens – und ein Konkurrent für Silvio Berlusconi

Italien im Milchsumpf

Der Skandal um den Lebensmittelkonzern Parmalat zeigt: Berlusconi fördert die Selbstherrlichkeit von Unternehmern

Parmalat: Italien im Milchsumpf

Der Skandal um den Lebensmittelkonzern Parmalat zeigt: Berlusconi fördert die Selbstherrlichkeit von Unternehmern

Der Winter des Patriarchen

Gianni Agnelli herrschte über Fiat und Italien. Er eroberte die schönsten Frauen - und er liebte den Wind, weil er ihn nicht kaufen konnte. Nun ister schwer krank und sein Imperium zerfällt

Rasend vor Leidenschaft

Ein Gespräch mit dem Ferrari-Präsidenten Luca di Montezemolo über Luxus, Passion und die Liebe zu roten Autos

Zeitlese

Man merkt doch gleich, daß die Bunte jetzt eine Chefredakteurin hat. Feinfühlig ist sie, diese Beate Wedekind, Frau Hans Dampf in allen Burda-Gassen, von Elle bis Ambiente.

Keiner ist Prinz Charles

Man weiß ja so viele Dinge nicht. Zum Beispiel der Champagner, gleich zu Beginn, in unserem Glas. Das ist ja nicht einfach ein Willkommensgruß der Ingolstädter Automobilfirma.

Alter Adel, neuer Wirbel

Italien ist das Land mit der radikalsten Frauenbewegung Europas. Die Streikwilligkeit seiner Arbeiter hat in der Demonstrationsfreude der Feministinnen ihr Gegenstück.

Verwirrung im römischen Wahlkampf

Der diesmal grotesk übersteigerte Brauch, „unabhängige Prominenz“ auf die Parteilisten zu setzen, hat die Verwischung der Fronten und damit die ohnehin nicht geringe Verlegenheit der Wähler noch gesteigert.

Alte Hüte, neuer Kopf

Ein Arzt aus Ravenna soll die Regierungspartei von der Arroganz der Macht befreien

Klassenkampf am Fließband

Über eine neue Art des Arbeitskampfes weiß Italiens Wirtschaftspresse zu berichten: Bei Fiat gehen manche Arbeitsgruppen geschlossen auf die Toilette, während die Maschinen leer weiterlaufen.

Für die reaktionären Kleinbürger des Nordens beginnt hinter Rom gleich Afrika Das falsche Lied vom verbummelten Napoli – Der arme Mann ist lernbegierig: Mühsam bringt Italien Licht in seinen finsteren Süden

Der Mann senkte sein Besteck, sah mich mit schwelenden Augen an und sagte: „Ich hasse die Terroni.“ Von anderen Tischen scholl der schwere, kehlige Tonfall des Südens: Zuwanderer saßen da, Leute aus dem Mezzogiorno, die in Norditalien verächtlich „Terroni“ genannt werden.

Fiat für Moskaus Straßen

Noch in diesem Jahrzehnt sollen, so wollen es jedenfalls die sowjetischen Planer, Fiat-Autos über Moskaus Straßen rollen – Autos, die nicht in Turin, der italienischen Autometropole gebaut werden, sondern in einer russischen Fabrik.

Der Gigant von Turin

Aufmerksame deutsche Touristen, die im letzten Jahr staunend vor dem immer mehr anwachsenden Verkehrsgetümmel in der Ewigen Stadt am Tiber standen, konnten bemerken, daß häufiger als in früheren Jahren Volkswagen mit römischem Nummernschild unter den zahllosen Fiats auftauchten.

Warum ist Italiens KP so stark?

Die italienische KP zählt rund 1,5 Millionen Mitglieder. Sie ist die stärkste kommunistische Partei außerhalb des Ostblocks, und nach einigen Jahren der Stagnation, ja des Rückgangs, formiert sie sich wieder zum Angriff.