: Giorgio Vasari

Serie: ZEIT Museumsführer

Der ZEIT-Museumsführer: Faustkeil und Rhinozeros

Staunend spekulieren: Im Stuttgarter Landesmuseum Württemberg führt ein Raum-Provisorium zu ungeahnt neuen Kunsteindrücken. Von Jörg Scheller

Kunst: Das Geheimnis der Mona Lisa

War Mona Lisa die Geliebte eines Medici-Fürsten? Und wer malte das Mädchen in Gold? Ein Gespräch mit dem Kunsthistoriker Horst Bredekamp.

Kunst: Ein Vergessener tritt ins Licht

Lange wurde der große Renaissancemaler Sebastiano del Piombo von den Kritikern verachtet und geschmäht. Jetzt ist endlich seine erste Ausstellung in Berlin zu sehen.

Kunst: Er zeigte uns die Kunst

Raffael! Pontormo! Vor 500 Jahren hat Giorgio Vasari die italienische Malerei entdeckt und beschrieben. Nun sind seine Bücher neu übersetzt

Der Einzelgeher

Glückwunsch! Zum sechzigsten Geburtstag des Kunsthistorikers Martin Warnke

Kunststück Zukunft

Anders, als Hans Magnus Enzensberger meint, ist Kultur für die Politikkeineswegs "Schaumgebäck". Immer wieder bahnten Künstler neuen Ideen den Weg. Kunst bereitet die Zukunft vor, ja macht sie überhaupt erst möglich

Der haarige Lappen des Teufels

Mit zwei Ausstellungen in den Uffizien feiert sich Florenz als "Werkstatt des Stils" und zeigt Gemälde und Zeichnungen der Manieristen Pontormo und Rosso Fiorentino

Das Prinzip Gleichgültigkeit

Die Wissenschaft von der Kunst kommt uns vor wie die Klugheit von belesenen Greisen. Sie kennen alles, können aber nichts (mehr).

O Quell von solcher Reinheit...

Der 10. Dezember ist das Fest der Madonna Loreto, der Schutzpatronin der italienischen Luftwaffe. Tausende von Soldaten in Gala-Uniform verlassen nach dem Gottesdienst den Petersdom.

Kritik in Kürze

„Der Himmel ist süß – Eine Beichte“, von Brigitte Schwaiger. Das Thema dieser Kindheitserinnerungen ist das Kind ohne Kindheit.

Der politische Michelangelo

Gesucht, untergetaucht, umworben – Er drückte in allen seinen Figuren symbolisch die Auflehnung der Menschen gegen die Macht aus

Manierismus – Ausstellung in Venedig: Das Gerüst für die Farbe

Nach den Erfahrungen, die man im Laufe der Jahre mit Super-Ausstellungen so gemacht hat, weiß man, wie schwer das ist: eine Ausstellung zu machen, die den wissenschaftlichen Ehrgeiz des Veranstalters befriedigt, ohne dem Publikum dadurch den Spaß zu verderben.

Heißes Feuer – kalter Stein

Es bedarf keiner Fünfhundert-Jahr-Feier, um Michelangelo in das europäische Bewußtsein zu rufen. Vor einem halben Jahrtausend geboren, einer Welt schöpferisch verbunden, deren geistig-geistliche Problematik längst vergangen ist, als Künstler von Auftraggebern abhängig, deren Dignität mehr als zweifelhaft war, und mit Projekten befaßt, deren bedeutendste nie zu der von ihm geplanten Vollendung gelangen sollten, erscheint Michelangelo trotz allem als eine feste und sichere Größe.