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Griechenland: Im Zentrum der Krisen

  • In Griechenland kumulieren die beiden Krisen Europas: Tausende Flüchtlinge erreichen täglich von der Türkei aus über das Meer die griechischen Inseln und damit die EU. Außerdem ist das Schuldenproblem des Landes weiter ungelöst.

  • Die EU hat ein Abkommen mit der Türkei unterzeichnet. Es sieht vor, dass Flüchtlinge, die illegal über die Ägäis nach Griechenland kommen, von der Türkei zurückgenommen werden. Im Austausch lässt die EU einen bereits in der Türkei lebenden Flüchtling legal nach Europa einreisen.

  • Seit September 2015 regiert in Athen Alexis Tsipras mit einer knappen Koalitionsmehrheit im Parlament. Er hatte im Sommer zuvor ein neues Hilfspaket für das Land über 86 Milliarden Euro ausgehandelt. Doch dafür verlangen die internationalen Gläubiger neue Reformen und Sparmaßnahmen.

  • Die Unterstützung für den bisher sehr beliebten Ministerpräsident schwindet. Überall im Land wird gegen die Sparmaßnahmen und vor allem die Rentenreform demonstriert.

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Idomeni: Jeder Zweite ist abgetaucht

Von den über 8.000 Menschen im Camp hat sich nur die Hälfte in Militärlager bringen lassen. Die anderen verstecken sich in Wäldern oder sind umgezogen an die Autobahn.

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Lesbos: Die Insel der Neinsager

Auf Lesbos soll Europas drängendstes Problem gelöst werden: Griechenland soll alle Flüchtlinge in die Türkei schicken. Das ist die Idee – wie sieht die Realität aus?

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Griechenland: Alles muss raus

Fast die gesamte griechische Infrastruktur soll an private Investoren verkauft werden. Manche Projekte sind vielversprechend, gegen andere gibt es erheblichen Widerstand.

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Flüchtlingskrise: Endstation Griechenland

Zehntausende Flüchtlinge sitzen wegen der Schließung der Balkanroute in Griechenland fest, täglich kommen neue hinzu. Tsipras droht der EU, die Bürger werden nervös.

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Idomeni: "Danger, Europe, Merkel"

Idomeni wird geräumt, die ersten Flüchtlinge haben das Lager verlassen. Sie sind mürbe, alles scheint friedlich. Doch was passiert mit denen, die nicht gehen wollen?

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Griechenland-Krise: Vorläufige Rettung

Die Eurogruppe gewährt Griechenland weitere Hilfskredite und stellt Schuldenerleichterungen in Aussicht. Eine endgültige Einigung darüber mit dem IWF steht aber noch aus.

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Griechenland: Die Lehren für Europa

Dass Griechenland sparen musste, war unvermeidlich. In Zukunft braucht das Land aber vor allem eine Wachstumsstrategie, um seine Schulden zurückzahlen zu können.