: Hannah Arendt

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Rechtspopulismus: Rechte reden lassen

Nazikeule? Totalitarismuskeule? Der AfD-Philosoph Mark Jongen durfte am Hannah Arendt Center in New York sprechen. Nun tobt auch an amerikanischen Unis der Kulturkampf.

Adolf Eichmann: Dokument des Leugnens

Israel hat am Gedenktag der Auschwitz-Befreiung Adolf Eichmanns Gnadengesuch aus dem Jahr 1962 veröffentlicht. Warum erst jetzt und wie argumentiert der SS-Mann darin?

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Beate Zschäpe: Die Banalität der Bösen

Beate Zschäpe stilisiert sich als Opfer, an den NSU Morden will sie nicht beteiligt gewesen sein. Ihre Erklärung ist so geschickt wie absurd – überzeugend ist sie nicht.

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Flüchtlinge: Unsere Bürger?

Wir wissen nicht mehr, welchen Status Flüchtlinge haben. Hilflos suchen wir nach historischen Vergleichen und klammern uns an alte Kategorien. Das kann keine Lösung sein.

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Großbritannien: Ganz aparte Briten?

Großbritannien habe nie recht zu Europa gehört, behaupten britische Historiker. Ein Brexit sei angemessen. Selbst ein kurzer Blick in die Geschichte belegt das Gegenteil.

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ARD: Gottschalks Herdprämie

Thomas Gottschalk soll 2,7 Millionen Euro Ausfallhonorar bekommen haben. Der Fall bringt das öffentlich-rechtliche Modell in Verruf. Dabei wird es dringend gebraucht.

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Claude Lanzmann: In der Hölle

Benjamin Murmelstein galt als Kollaborateur, Gershom Scholem wünschte ihm den Tod. In seinem Film "Der Letzte der Ungerechten" zeichnet Claude Lanzmann ein anderes Bild.

Martin Heidegger: "Der Vorwurf geht ins Leere'"

Die Philosophen Marion Heinz und Rainer Marten forderten, Heideggers Nachlass müsse endlich für die Forschung frei gegeben werden. Nun widerspricht der Nachlassverwalter.

Kolonien: "Unter erbarmungsloser Sonne"

In den Kolonien verwandelten sich enttäuschte junge Männer aus Europa in mordende Bestien: Hannah Arendt liest sich heute wie ein Kommentar zum IS-Terror.