Helmuth Plessner

Fabrice Coffrini/AFP/Getty Images
Serie: Körperbilder

Körperbild: Bis dass der Tod uns scheidet

Unser Körper soll attraktiv sein und problemlos funktionieren. Was aber, wenn wir den Idealvorstellungen nicht entsprechen? Oder unser Körper kaputtgeht?

Kultur: Wir waren nicht immer so

Endlich ist die Dauerausstellung im Deutschen Historischen Museum Berlin fertig. Der Kaiser winkt durch die Butzenscheibe und Geschichte wird zum Naturereignis

Theater: 2 x 2 = ∞

Edward Albees Ehehölle wird ewig brennen: »Wer hat Angst vor Virginia Woolf?« in Hamburg und Berlin

Flash mob: Der kurze Sommer der Anarchie

Eine neue Bewegung erobert die Städte. Wildfremde Menschen verabreden sich per Internet und proben den öffentlichen Unsinn. Die Flash Mobs verschwinden genauso schnell, wie sie gekommen sind. Was wollen sie uns sagen?

Kein schöner Land

Typisch kleindeutsch: Die Verfechter der Leitkultur sind historisch ahnungslos, folgen einer fatalen Tradition und ignorieren das moderne Heimatgefühl

Alles Geschmackssachen

Essen tut natürlich jeder. Aber wie und was, das ist eine Frage der Kultur. Zwei Bücher zum Thema

Der Schatten Carl Schmitts

Groh, Wirtz und Lefort: Über drei Beiträge zur Diskussion um die Politische Theologie

Die rationale Wendung zum Leben

Für die Zukunft ein Blick zurück: Helmuth Plessners "Die Stufen desOrganischen und der Mensch"

Plädoyer für Schluß der Stasi-Debatte

Hiermit plädiere ich für Schluß der Stasi-Debatte. Zwar war ich der Ansicht, daß diese Debatte zum Nutzen aller Beteiligten hätte geführt werden können, aber es ist nicht zu bestreiten, daß statt des erhofften heilsamen ein heilloser Streit entstanden ist, der nicht der Aufklärung dient, sondern der Verwirrung, nicht der Vernunft, sondern der Legendenbildung.

Deutscher Geist und liberales Ethos

Die große Zeit der Lebensexperimente ist längst vorüber. Der Aufbruch und der Ausbruch aus der bürgerlichen Normalität, der sich in Enklaven alternativen Gemeinschaftslebens zu verwirklichen suchte, ist dem unübersichtlichen Mit-, Neben- und Gegeneinander der Gesellschaft gewichen, die von sogenannten „Individualisierungsschüben“ heimgesucht wird.