: Ingeborg Bachmann

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"Meine geniale Freundin": Ein großer Wurf

Die italienische Autorin Elena Ferrante erzählt in ihrem Roman "Meine geniale Freundin" über die Zerbrechlichkeit weiblicher Selbstentwürfe. Das Publikum ist entzückt.

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Ingeborg-Bachmann-Preis: Das Ei gewinnt

Verflixte Gegenwart: Viele Texte gingen dieses Jahr in Klagenfurt schief, weil sie unter ihrer Bedeutsamkeit litten. Am Ende aber bekam die Richtige den Bachmann-Preis.

Bachmann-Preis: Jeder Text ein Act

So rum ist auch mal gut: Dieses Jahr gab es beim Bachmann-Wettbewerb mehr hervorragende Texte als Preise – ein Missverhältnis, mit dem es sich gut leben lässt.

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Ingeborg-Bachmann-Preis: Buxtehuder Barock

Im Wettbewerb um den Bachmann-Preis überzeugten am zweiten Tag die Texte, die das Prinzip der Ordnung poetisch hinterfragten. Andere plumpsten schlapp vor das Publikum.

Symposion 600: Drei Tage im Mai

Es war die Studentenrevolte auf Wiener Art: Vor 50 Jahren organisierten einige Unruhestifter zum Uni-Jubiläum ein legendäres Symposion mit prominenten Referenten.

Kärnten: Der Aushilfskärntner

Im Süden Österreichs ist die Politik primitiv, der Ton vulgär, und die Tricks sind dreckig. In dieses Biotop hat es den smarten Diplomaten Wolfgang Waldner verschlagen.

Briefe: Glücklich ist, wer korrespondiert!

Die Faszination für literarische Briefwechsel scheint noch immer ungebrochen. Auch jahrelanges E-Mailen gibt keinen Anlass zum Kulturpessimismus. Von Ulrich Rüdenauer