© Behrouz Mehri/AFP/Getty Images

Naher Osten: Hassan Ruhani bleibt Präsident im Iran

Ein Stich ins Wespennest

Die Verhandlungen zwischen, den Vereinigten Staaten und Pakistan über ein Waffenhilfsabkommen haben in Asien heftige Reaktionen hervorgerufen.

Was sonst noch geschah

Das Pariser Kommuniqué des NATO-Rates bekundet Einigkeit daüber, daß „es das Hauptziel der Sowjets bleibt, die atlantische Allianz zu sprengen“.

Was sonst noch geschah

Vereinbarungen zwischen Pella und Gregoric, die auch die Wiederaufnahme der italienischen Lieferungen kriegswichtiger Güter an Jugoslawien vorsieht, öffnet den Weg zu einer Fünfmächte-Konferenz über Triest.

Von Suez nach Iskenderun

Die Ergebnislosigkeit der britisch-ägyptischen Verhandlungen über die britische Verteidigungsbasis in der Suezkanalzone haben in der Türkei Besorgnisse erregt.

Die Woolworth-Karawane

Unsere Mitarbeiterin Kyra Stromberg, Autorin des Romans „Das Nadelöhr“, gehört zu den Preisträgern der Literaturstipendien 1952, die der Kulturkreis des Bundesverbandes der Industie in München verteilte.

Europäische Technik und der Orient

Ergänzend zu den Beobachtungen von Kyra Stromberg aus europäischer Sicht bringen wir den Beitrag eines Orientalen, Prof. Mohammed Yahia Hashmi aus Aleppo (Syrien), zu dem Thema „Europäische Technik und orientalischer Geist“.

Tagebuch der Zeit: Reisen und Interviews

Die sowjetischen Botschafter in London, Paris und Washington sind Überrascheid nach Moskau gerufen worden. Westalliierte Kreise in Berlin behaupten, daß sich auch der Hohe Kommissar der sowjetischen Zone, Semjonow, in Moskau befinde und daß eine Anzahl hoher sowjetischer Offiziere und Beamte ebenfalls nach Moskau befohlen worden seien.

Tagebuch der Zeit: Souveränitätswünsche in Asien

Die Schwierigkeiten in den drei der Französischen Union angehörenden indochinesischen Staaten Vietnam, Laos und Kambodscha sind dadurch, daß sich der König von Kambodscha, Narodom Sihanuk, völlig überraschend freiwillig in das Exil nach der thailändischen Hauptstadt Bangkok begeben hat, erheblich größer geworden.

Tagebuch der Zeit: Japan – Südafrika – Iran

Nach den Wahlen in Japan ist die Liberale Partei des Ministerpräsidenten Joschida im neuen Abgeordnetenhaus mit 199 Sitzen zwar wieder die stärkste Partei, sie kann aber nicht mehr allein die Regierung bilden.

ZEITSPIEGEL

In einer Entschließung der UNO-Vollversammlung werden die Regierungen der Mitgliedstaaten aufgefordert, sich zu verpflichten, bei der Berichtigung „unwahrer oder entstellender“ Zeitungsmeldungen behilflich zu sein, wenn andere ausländische Regierungen sie darum ersuchen.

Tagebuch der Zeit: Zweimal Stalin–Eisenhower

In einem Leitartikel der New York Times, der kurz vor dem Stalin-Interview erschien, wird erklärt, einflußreiche Mitglieder der kommenden Regierung Eisenhower hätten den Verdacht, die Sowjetunion habe den indischen Vermittlungsvorschlag in der UNO abgelehnt, in der Hoffnung, von Eisenhower bessere Bedingungen auszuhandeln als von Truman.

Die Illusion der heimatlosen Linken

In Westeuropa gibt es so etwas wie eine heimatlose Linke. Diese Leute würden gerne heute wie früher aus dem Geiste des Fortschrittes, welcher sich ja immer nur nach links bewegt, zum Kommunismus gehören oder wenigstens offen mit ihm sympathisieren können.

Tagebuch der Zeit: Anzus - Öl - Gefangene

Die vor kurzem beendete Commonwealth-Konferenz hat nach einer erst jetzt erfolgten Mitteilung des Amtes des Premierministers Churchill Gelegenheit geboten, mit den Premiers von Australien und Neuseeland die Lage im Pazifik und die Probleme Südostasiens zu erörtern.

Tagebuch der Zeit: Im nahen und fernen Orient

Die überraschende Erklärung des State Department in Washington, die amerikanische Regierung habe gegen den Ankauf iranischen Öls durch amerikanische Firmen nichts einzuwenden, nur müßten die Käufer das Risiko etwaiger gerichtlicher Schritte Englands tragen, scheint anzudeuten, daß Washington seine Einstellung zu dem iranisch-englischen Ölkonflikt geändert hat.

Tagebuch der Zeit: Wien – Kairo – Teheran

23. Oktober durch Demission des Koalitionskabinetts Figl–Schärf ausgebrochen war, ist mit einem Kompromiß beendet worden. Die Regierung wird bis zu den Neuwahlen im Frühjahr 1953 im Amt bleiben.

Mossadeks schwierige Lage

Der Abbruch der diplomatischen Beziehungen Persiens zu Großbritannien, der von Mossadek am vergangenen Donnerstag im Radio als Beschluß angekündigt wurde, ist der britischen Regierung zunächst nicht offiziell bestätigt worden.

Tagebuch der Zeit: Moskau - Tokio - Teheran

Der XIX. Parteitag der Kommunistischen Partei der Sowjetunion wurde am 5. Oktober im Kreml durch eine Ansprache Molotows eröffnet, deren Inhalt im wesentlichen aus Angriffen gegen die Vereinigten Staaten bestand, die er beschuldigte, aggressive Ziele zu verfolgen.

Tagebuch der Zeit: Auf dem Wege zur Emanzipation

Der iranische Ministerpräsident Mossadek hat nach einer Sondersitzung des Kabinetts den ihm von den diplomatischen Vertretern Englands und den Vereinigten Staaten überreichten Vorschlag zur Beilegung des englisch-iranischen Ölkonfliktes in einer an das iranische Volk gerichteten Rundfunkansprache abgelehnt.

Tagebuch der Zeit: Notenkrieg zwischen Ost und West

Note der Sowjetregierung vom 23. August stellt eine Antwort auf die Deutschlandnote der Westmächte vom 10. Juli dar. Im Gegensatz zu dem westlichen Vorschlag, Viermächteverhandlungen zunächst auf die Bildung einer unparteiischen Kommission zur Prüfung der Wahlvoraussetzungen in ganz Deutschland zu beschränken, fordert der Kreml, daß sobald wie möglich, spätestens aber im Oktober, unter Hinzuziehung von Vertretern der Bundesrepublik und der Sowjetzonenregierung eine Viermächtekonferenz abgehalten werde, die gleich vier Punkte berät.

Persisches Öl

In Teheran hat Premierminister Mossadek den englischen Botschafter wissen lassen, er sei bereit, über die Art und Weise zu verhandeln, wie die Anglo-Iranian-Oil-Company für die Beschlagnahme ihrer Anlagen in Abadan entschädigt werden könne.

Tagebuch der Zeit: Iran am Rande der Revolution

Die innenpolitische Lage in Iran hat sich seit dem Rücktritt des Ministerpräsidenten Mossadek gefährlich zugespitzt. Der letzte Anstoß zu diesem Rücktritt war die Haltung des Schah, der Mossadek den Posten des Kriegsministers, den dieser forderte, nicht übertragen wollte.

Tagebuch der Zeit: Große und kleine Sorgen

Der englische Verteidigungsminister, Feldmarschall Earl Alexander, ist in Begleitung des Staatsministers Selwin Lloyd in Korea eingetroffen, um mit seinem alten Kameraden aus dem Afrikafeldzug, dem amerikanischen Oberbefehlshaber der UNO-Truppen, General Mark W.