: Isabelle Adjani

Künstlerfilme: Der Maler in mir

Verfilmen Regisseure Künstlerbiografien, sagt das oft viel über ihr eigenes Selbstverständnis. Selten ist das so unprätentiös wie bei Mike Leigh in "Mr Turner".

Serie: Lust auf Stadt

Städte im Film: Paris von unten, New York von innen

Wer vor der Leinwand sitzt, kann mehr über das Leben großer Metropolen lernen als jeder Tourist. Wenn Sie fremde Städte in Ruhe erleben wollen, schauen Sie diese Filme.

Berlinale Wettbewerb: Eine Nase tankt super

Lakonie, Anarchie und Poesie: Gérard Depardieu ist "Mammuth". Der französisches Roadmovie ist der schrägste Wettbewerbsfilm der Berlinale 2010, findet Christiane Peitz.

Gegrillte Marshmellows für Scorsese, bitte!

Man kennt von seinem neuen Großprojekt nur den Titel: Gangs of New York. Denn Star-Regisseur Martin Scorsese hasst es, wenn man ihm beim Drehen zusieht. Unser Autor hatte Glück. Ein Tagebuch aus Cinecittà

Knallrot bis in die Spitzen

Ein neuer Kopf? Da geht man in Paris jetzt zu Massato, dem neuen Star unter den Coiffeuren. Was hat der Japaner, was andere nicht haben?

DAS LETZTE

Der eine Weltstar ist weiß wie Schnee, der andere schwarz wie Ebenholz. Aber sonst haben die Schönen beinahe alles gemeinsam.

Das Lied von Nikita

Sein erster Film spielt in einer Welt nach dem Weltuntergang: zerstörte Städte, verwüstetes Land, Menschen, die wie Tiere in den Ruinen hausen.

IM KINO

„Ganz unten“ von Jörg Gfrörer (mit Günter Wallraff als Ali Stigirlioglu). Mit fremden Augen das eigene Land betrachten: noch schauen, wo jeder längst gewohnt ist wegzusehen; noch schauen, wo jeder längst gewohnt ist nichts zu sehen.

Im Kino

„El Sur – Der Süden“ von Victor Erice. Ein Land, in dem es nie schneit: für die kleine Estrella ist das inmitten der vom Schnee verzauberten Landschaft im Norden Spaniens ein faszinierender Gedanke.

François Truffaut ist tot: Ein letzter Klassiker

Was wird aus einem, der schon mit elf Jahren Filme gesehen hat, die selbst für Erwachsene starke Kost waren, der sich mit Leidenschaft sechs-, siebenmal dem gleichen Film aussetzte, in dem Ehebrüche, unschöne Liebesdinge und andere Verfehlungen bedeutungsschwer seziert wurden.

Im Kino

„Ein mörderischer Sommer“ von Jean Becker erzählt die Geschichte einer schönen Frau, die scheinbar hemmungslos ihre Weiblichkeit einsetzt, um Herrschaft über die Männlichkeit zu demonstrieren.

Isabelle Adjani, Lauren Hutton, Stefania Sandrelli, Ida di Benedetto:: Die Rückkehr der schönen Mörderin

Auf einmal ist sie wieder da, die gefährliche Frau, die schöne Mörderin. Sie ist keine Mae West, die sich von den Männern nichts vormachen ließ, es sei denn für Diamanten; keine rätselhafte Garbo, die ihrem Geheimnis nachzustellen zur Lebnsaufgabe machte; keine kühle Dietrich, an der sich die Männer verbrannten, wie man sich an tiefgefrorenem Eis verbrennt.