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Italien: Wer wird regieren?

  • Am 4. März ist in Italien ein neues Parlament gewählt worden.
  • Die Fünf-Sterne-Bewegung wurde mit etwa 33 Prozent stärkste Partei. Das reicht nicht für eine Mehrheit im Parlament. Um regieren zu können, muss sie sich einen Koalitionspartner suchen. Das Mitte-rechts-Bündnis der Lega Nord, Fratelli d'Italia und Forza Italia um den ehemaligen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi kommt zusammen auf etwa 35,7 Prozent. Die PD, für die Matteo Renzi angetreten war, erhielt etwa 18,7 Prozent. Renzi ist am Tag nach der Wahl zurückgetreten.
  • Nach einem gescheiterten Referendum über eine Verfassungsreform und dem darauffolgenden Rücktritt von Ex-Premier Matteo Renzi war der ehemalige Außenminister Paolo Gentiloni übergangsweise Ministerpräsident.
  • Das Parlament in Rom hat im Oktober 2017 für ein neues Wahlrecht gestimmt: Rosatellum. Es sieht eine Mischung aus Verhältnis- und Mehrheitswahlrecht vor und begünstigt Parteien, die bereit sind, zu koalieren. Es soll Italiens politisches System stabilisieren.
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Luigi Di Maio: Immer lächeln

Luigi Di Maio unterscheidet sich von Mitkämpfern: Mit seiner ruhigen Art will er Italien die Angst vor der Protestpartei Fünf Sterne nehmen und Regierungschef werden.

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Italien: Sieg der Populisten

Mehr als die Hälfte der Italiener hat Protest gewählt, eine stabile Regierung ist nicht in Sicht. Die unmittelbare Zukunft hängt nun an der Fünf-Sterne-Bewegung.

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Italien: Ansichten zweier Clowns

Beppe Grillo gegen Silvio Berlusconi: Bei den Parlamentswahlen in Italien entscheiden ein Komiker und ein vorbestrafter Steuerhinterzieher über das Schicksal des Landes.

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Silvio Berlusconi: Er ist wieder da

Silvio Berlusconi ist erneut ein Comeback geglückt. Wie hat er das geschafft? Es ist ein Rätsel, das die Italiener selbst nicht ganz verstehen – oder verstehen wollen.