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Italien: Vor den Neuwahlen

  • Am 4. März soll in Italien ein neues Parlament gewählt werden. Nach dem gescheiterten Referendum über eine Verfassungsreform und dem darauffolgenden Rücktritt von Ex-Premier Matteo Renzi ist der ehemalige Außenminister Paolo Gentiloni Ministerpräsident.
  • Matteo Renzi will erneut für die sozialdemokratische PD antreten. Für die EU-kritische Fünf-Sterne-Bewegung kandidiert Luigi Di Maio. Auch drei Rechtsparteien treten als Mitte-rechts-Koalition an: Lega Nord, Fratelli d'Italia und Forza Italia, die Partei des ehemaligen Regierungschefs Silvio Berlusconi.
  • Das Parlament in Rom hat im Oktober für ein neues Wahlrecht gestimmt: Rosatellum. Es sieht eine Mischung aus Verhältnis- und Mehrheitswahlrecht vor und begünstigt Parteien, die bereit sind zu koalieren. Es soll Italiens politisches System stabilisieren.
  • Die norditalienischen Regionen Lombardei und Venetien haben in einer Volksabstimmung im Oktober für mehr Autonomierechte Norditaliens gestimmt. Das Ergebnis ist für die Zentralregierung in Rom jedoch nicht bindend.

Italien: Erst mal kein Italexit

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Am 4. März wird in Italien gewählt. In Umfragen sind die Euroskeptiker wie Beppe Grillo stark, doch EU und Investoren geben sich gelassen. Dafür gibt es gute Gründe.

© Edoardo Delille für DIE ZEIT/im Hintergrund: Pablo Picasso/VG Bild-Kunst, Bonn 2018; Renato Guttuso/VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Antonio Ligabue (v. l.)
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Paolo Barilla: Nudeln sind keine Pasta

Wie lässt sich das alte italienische Familiengericht trotz Low-Carb-Trend zu einer Mahlzeit für die Zukunft machen? Paolo Barilla hätte da ein paar Ideen.

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Union: Ende der Selbstblockade

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