: Jasper Johns

Kunstmarkt: Der Jasper-Johns-Versteher

In New York wird die Kunstsammlung des Bestseller-Autors Michael Crichton versteigert. Er interessierte sich vor allem für die Arbeiten Jasper Johns. Von Daniel Völzke

Zur Zukunft der Museen: Bangen oder Brüllen?

Viele Museen haben Angst vor den neuen Sparmaßnahmen der Kommunen und fürchten um ihre Existenz. In Paris wurde schon gestreikt, in Dresden wird gekämpft. Es lohnt sich.

Zum Tod von Merce Cunningham: Athlet Gottes

Sein Projekt war die Vermessung der Welt mithilfe des Körpers. Der Choreograf Merce Cunningham schuf Figuren, deren künstliche Art zu tanzen ganz natürlich wirkte.

Porträt: Sein treuester Fan

Die Geschichte einer sonderbaren Freundschaft: Andy Warhol, Truman Capote und die Wege zum Ruhm

Das Leben ist nicht ordentlich

Lange Tische oder bedeutungsvoll schräg gestellte Pulte mit Papierrollen und Bögen, Zirkel, Lineal und spitzen Stiften, keimfreie Modelle von Häusern und Anlagen, die makellosen Grünstreifen mit Lupe und Nagelschere kultiviert: so war das Architektenbüro in meiner Phantasie möbliert.

Ausstellung in Krefeld: Die Gestalt der Chiffren

Über Cy Twombly sinnieren die Poeten unter den Schreibenden besonders gern. Für Heiner Bastian zum Beispiel, den zarten Freund und Interpreten von Hockney, gern, und Beuys, sind die selbstversunkenen Kalligraphien und entrückten Chiffren, die Twombly teils sparsam, teils repetitiv füllend auf Leinwände und Blätter setzt, der Anlaß zu langen, rhapsodischen Transkriptionen, die sich dann, Praxiteles und Pound beschwörend, so anhören können: „Aber mehr als von jedem Bild bleibt, was die Zeit davon ist: wie etwas Unbestimmbares und vollkommen Durchschaubares zugleich, und ich sage, es ist wie eine Notwendigkeit, die unser Leben weniger labyrinthisch macht, aber es ist auch wie ein Versprechen, das niemand halten wird.

Kunstkalender

Die seit einiger Zeit in der Berliner Kunstlandschaft sich regenden subjektiv-expressiven Kräfte bekommen mit dieser Ausstellung ihre offiziellen Weihen.

Die Entführung des gesunden Menschenverstandes

Das wichtigste Bild von René Magritte, Hintergrund seiner Philosophie der Kunst und Dietrich für die Türen, die bei Betrachtung seines Werkes von Mal zu Mal ins Schloß fallen, heißt „Der falsche Spiegel“ (1929).

Amerikanische Zeichnung, europäisches Erbe

Bicentennial ist anscheinend ein Zauberwort, das im Jubeljahr Amerikas selbst unangemeldeten Besuchern überraschend die Türen öffnet, auch solche zur Kunst.

Auf der Suche nach der zukünftigen Zeit

Wer von der „Boston Tea Party“ spricht, der denkt nicht an ein Damen-Kränzchen, sondern an ein entscheidendes Datum der amerikanischen Geschichte: Am 16.

Fernsehen: Macken und Mätzchen

Seine Campbeoll-Suppendosen und Brillo-Kartons, seine Siebdrucke von Marilyn Monroe, Elvis Presley, von Flugzeug- und Autounfällen, Dollarnoten und vom elektrischen Stuhl verlegten das Museum ins Warenhaus.