: Jean Bertrand Aristide

Roman "Jahrestag": Haitis einzige Hoffnung

Der Autor Lyonel Trouillot erzählt von der Ausweglosigkeit in Port-au-Prince. Sein Roman "Jahrestag" ist ein Porträt der haitianischen Gesellschaft. Von Alexandra Endres

Haiti: Elend ohne Ende

In Haiti engagieren sich die Entwicklungshelfer seit Jahrzehnten. Dennoch sind 80 Prozent der Bevölkerung arm, 60 Prozent unterernährt. Woran liegt das? Von Dagmar Dehmer

US-Engagement in Haiti: Eigennützige Hilfe

Hinter der Solidarität mit Haiti steckt auch regionaler Machtpoker: Die USA, Venezuela und Brasilien kämpfen um die Führung in Lateinamerika. Von Sandra Weiss, Puebla

Haiti: Ein Staat ohne demokratische Wurzeln

Armut und Bandenkriminalität prägen den Alltag Haitis. Einer brasilianischen UN-Mission gelang es, die Gewalt einzudämmen, doch das Erdbeben wirft das Krisenland zurück.

haiti: Gangster ohne Boss

Aristide hat Haiti verlassen, seine Kumpane bekriegen einander. Zum Glück handeln Amerika und Frankreich gemeinsam

Haiti: Die letzten Tage von Aristide

Wirtschaftlich ruiniert, von bewaffneten Gangs terrorisiert – Haiti steht am 200. Jahrestag seiner Unabhängigkeit vor dem Zerfall. Der Hass gilt dem Präsidenten, der einst als Armenpriester bejubelt wurde

Die Rache der Natur

Eure Hoheiten mögen versichert sein, daß es auf dem weiten Erdenrund kein zweites Land geben kann, welches diese Gegenden an Fruchtbarkeit, Milde der Jahreszeiten und am Überfluß guten und heilsamen Wassers übertrifft“, schrieb Christoph Kolumbus an die spanischen Herrscher über die Entdeckung der Neuen Welt.