: Joachim Lottmann

"Endlich Kokain": Die Kaputten von heute

Endlich ein Hit: Joachim Lottmanns Drogenroman und Kunstbetriebssatire "Endlich Kokain". Am besten liest man ihn in einem Zug, wie im Rausch.

Joachim Lottmann: Auf dem Antiheldenplatz

Schwadroneur und Schelm: Der ewig potenzielle Erfolgsautor Joachim Lottmann sucht in "Hundert Tage Alkohol" menschliche Nähe. Von Gerrit Bartels

Lottmann unterwegs: Kleine Freiheit Nr. 11

Eine finstere Gasse in Klagenfurt: Joachim Lottmann besuchte die Bar, in der vor drei Jahren Jörg Haider seine letzten Stunden verbrachte.

Bachmann-Preis: Von Liebe, Krieg und Pornos

Klagenfurt 2011 war ein guter Jahrgang. Allerdings auch einer, dem die Spitzen fehlten. Mindestens zwei Favoriten für den Bachmann-Preis gibt es dennoch. Von C. Schröder.

Vergessene Autoren: Welt lebt im Staccato

Ist Wolfgang Welt der erste deutsche Popliterat? Er hat versucht, vom Schreiben über Pop zum Literaten zu werden. Leider ist es ihm nicht ganz gelungen.

Der letzte lebende Teenager

Was lässt sich sagen über die Jugend von heute? Joachim Lottmann begibt sich unterhaltsam auf literarische Spurensuche

Das Fremde, Eigene

Endlich widmen sich neue Bücher der Tatsache, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist

Fernseh-Vorschau: Out of Kassel

Die Zwillinge Schmidt kommen aus Kassel. Die Mutter (im Hintergrund Gardesoldaten, gerahmt) war gegen Giselas Heirat: „Ich hab’ gedacht, ich hör’ nicht richtig!“ Aber Gisela nannte sich längst Martine und ehelichte im Juli 1973 Paul Getty III.

In Kürze

Ein junger Mensch will Schriftsteller werden, er hat den festen Vorsatz, er ist begabt: also muß sich das doch machen lassen.

Filme: Ist Japan besser?

Der Untertitel lautet „Entscheidung in Okinawa“. Es geht an amerikanischjapanische Freundschaft. Der wenig originelle Titel ließe auf einen 08/15-Fernost-Billigkaratefilm schließen.

Kult-Filme aus Frankreich: Voilá, un Punk

Von dem Film „Diva“, 1982 gedreht und jetzt seit drei Jahren nonstop erfolgreich in den Kinos, bis zu den heutigen sogenannten Kult-Rennern, allen voran Luc Bessons „Subway“, aber auch den wavigen und halbmodernen Filmen „Gefahr im Verzug“, „Duett zu dritt“, „Die Bestechlichen“, sogar den Delon- und Belmondo-Filmen neueren Datums „Der Boss“ und „Der Panther“, zieht sich eine breite Spur allgegenwärtiger Lächerlichkeit, die einfach darin besteht, daß die Dinger alle so schrecklich der Zeit hinterherhinken.