: John Lee Hooker

Maximal Jazz: Das Mädchen aus Memphis

Annie Leibovitz hat in ihrem Buch „American Music“ ein sehr persönliches Portrait Amerikas entworfen. Die Bilder der Fotografin sind noch bis Anfang April in Berlin zu sehen. –Fünfzehnte Folge unserer Kolumne über Begegnungen mit Musik

Rock: "Ich war noch nie eine Konformistin"

Ein Gespräch mit der Rock-Ikone Marianne Faithfull über Madonna und andere Verrückte, ihre neue CD »Easy Come, Easy Go« und ihre Lehrjahre in der Schule des Blues

»Ich habe einen Traum«

John Lee Hooker, 82, trat als 15-Jähriger zum ersten Mal als Bluesgitarrist auf. In den 60er und 70er Jahren beeinflusste sein Stil eine ganze Reihe von Rockmusikern. Er träumt davon, den Blues auch im Himmel zu spielen

Ich habe einen Traum

Joe Cocker, 56, gehört seit über dreißig Jahren zu den ganz Großen der Musikszene. Er träumt davon, gemeinsam mit den alten Blues-Helden zu singen

Popmusik: Nick Cave geht auf Tournee: König der Nacht

Der Sänger, der schaut böse, weil sie ihn den Löwen vorgeworfen haben, der Bassist wirkt reichlich nervös wegen der Mädchen, die sich vor der Bühne heiser kreischen, der Drummer ist völlig überfordert, er kann den Beat kaum hatten, und auch der Gitarrist ist reichlich kaputt.

Blick zurück in Wehmut

Beim Durchhören meiner älteren Stones-Platten passiert mir regelmäßig etwas, was wahrscheinlich allen Neunzehnhundertvierzigern bei solcher Gelegenheit passiert: Ich werde wehmütig.

Rock: Van Morrison in Essen: Romantiker wider Willen

Unter den „Schwierigen“ der Rockmusik ist Van Morrison einer der Schwierigsten, sowohl im Umgang mit seiner Umwelt (Musikern und Plattenfirmen, Konzert-Promotern und Presse) als auch mit seiner Musik und sich selber: ein Außenseiter, der an aktuellen Pop-Moden geradezu demonstrativ desinteressiert ist, ein manchmal cholerischer Exzentriker, zerfressen von Selbstzweifeln, selten restlos mit seiner Arbeit zufrieden und bewegt von einem Bedürfnis nach Harmonie, dem beim „neugeborenen Christen“ Van Morrison immer wieder die eigene Egozentrik im Wege steht.

Die neue Schallplatte

Georg Philipp Telemann: „Darmstädter Ouvertüren“. Nicht daß er in Darmstadt tätig gewesen wäre, allenfalls, 1712 bis 1721, in unmittelbarer Nachbarschaft, als Kapellmeister der Barfüßer-Kirche und Leiter eines Collegium musicum in Frankfurt.

Die neue Schallplatte

Van Morrison: „Common One“. Schon auf dem Höhepunkt seines ersten Ruhms war Van Morrison, als bester weißer Rhythm & Blues-Sänger aller Zeiten, der mit Abstand am wenigsten zeitgenössische Künstler, den die Rockmusik je hervorgebracht hat.

DIE NEUE SCHALLPLATTE

Neun neue Who-Songs, darunter vier potentielle Rock-Klassiker: ein Album perfekter, bühnenreif ausgearbeiteter Songs, rhythmisch betonter Hard Rock, der auf Townshends monströsen Gitarren-Akkorden und Keith Moons explosiven Schlagzeug-Improvisationen basiert.