: Kabul

Innenansicht eines Kopfes: Sturzbach aus Sprache

Irgendwo in dieser mit drive vorgetragenen Suada, diesem Prosakonstrukt, dieser Komposition aus den Abschnitten eines Enzephalogramms schreibt Geerken: „Orient & okzident sind nicht mehr zu trennen was dümmeres hat unser hauspatron nie geschrieben .

Max von der Grüns Reiseberichte: Ein reflektierter Tourist

Sicherlich zwar Zweifel an der „Institution“ der einladenden Gesellschaft und an „Kulturarbeit“ im Ausland ein Antrieb für dieses Buch, doch dringt von der Grün, wie in all seinen Büchern, selbst durch vorgefaßte Kritik an Institutionen stets zu den Menschen durch, die sie vertreten.

Suche nach Rohstoffvorräten

Geologen erforschen, wie ihre Berufsbezeichnung besagt, die Erde. Aber sie betreiben auch in erheblichem Umfang Entwicklungshilfe.

Einkaufstrip nach Afghanistan

Nach drei Jahren Arbeit mit Drogensüchtigen bei Release Hamburg hatte ich den Wunsch, noch einmal in die Vergangenheit zu reisen, wo meine Drogenkarriere angefangen hatte; nach Afghanistan, nach Kabul, dem Dorado der Drogenszene.

Afghanistan: König abgesetzt

König Mohammed Zahir Schah von Afghanistan ist am Dienstag während eines Italienaufenthaltes mitsamt seiner Regierung gestürzt worden.

Ein Weg der Vernunft ohne Rückkehr

Alle politischen Begriffe seien polemische Begriffe, hat ein kluger Mann einmal gesagt. – Emanzipation bezeichnet heute als ein hoch brisanter politisch-polemischer Begriff den Frontverlauf zwischen gegnerischen Linien.

Von ZEIT-Mitarbeitern

Rudolf Braunburg: „Piratenkurs“, Roman. Eine Fernost-Boeing auf dem Flug von Hongkong nach. Europa wird über Indien nach Kabul entführt.

Wegen Hasch in den Haaren

In Hamburg arbeiten seit einem Jahr je 25 Zoll- und Kriminalbeamte in einer „Gemeinsamen Fahndungsgruppe Rauschgift“. Mit dieser Arbeitsgemeinschaft, so hofften die zuständigen Behörden bei der Gründung, würden sich die bei der Rauschgiftsuche regelmäßig aufgetretenen Spannungen zwischen Zoll und Kripo mildern und in gemeinsame, fruchtbare Arbeit ummünzen lassen.

Versprach Agnew zuviel?

Vor Antritt der Reise hatten seine Vertrauten auf besorgte Fragen immer wieder beteuert, der Vizepräsident werde sich hauptsächlich auf das Zuhören beschränken.

Stammgäste der Kurzwelle

Wer eine Auskunft vom chinesischen Rundfunk verlangt, erhält als Antwort Mao: Mao zum Lesen und Mao zum Lernen, einen kleinen Mao aus Blech für das Jackett, einen großen Mao auf Glanzpapier für die gute Stube.

Aus den Hauptstädten der Welt: Rawalpindi, Kabul, Katmandu

Was macht der Meyer am Himalaya – wenn er ein Kulturbedürfnis verspürt? Wenn er, von rituellen Cocktailpartys angeödet, von Zweifeln am Wert seiner Entwicklungshilfe irritiert, von der Stümperei in fremden Sprachen ermattet, nach geistiger Nahrung verlangt? Ein deutscher Sahib, den es im Dienst seiner Firma oder seiner Republik auf den indischen Subkontinent verschlagen hat, ist Erbe eines wohlkonservierten Kolonialstils.

Gestreckt zwischen Hals und Hüfte

Alles in allen: Rund eine halbe Million neuer Kleider für den nächsten Winter wurden den Einzelhändlern innerhalb von drei Wochen angeboten.

Ein reiches Leben

Jüngeren Lesern muß man diesen Mann erst noch vorstellen, dessen Name im Ersten Weltkrieg durch die ganze Welt flog. Er war damals mit wenigen Getreuen durch die afghanische vertrat zum Emir von Afghanistan geritten und vertrat hier, Soldat, Abenteurer, Diplomat, Völkerrechtler, Verwaltungsbeamter, Ratgeber, die Sache des Reiches unter schwierigen Umständen.

Zeitspiegel

„Seit dem Beginn der Berlin-Krise hat sich (in Washington) die Hälfte der Beamten darauf konzentriert, das Volk wachzurütteln, und die andere, Hälfte hat sich darauf konzentriert, das Volk zu beruhigen.

Ein Diplomatenleben ohnegleichen

In diesen Tagen feiert ein Mann seinen 75. Geburtstag, dessen Vitalität und Kampfeslust und dessen Anteilnahme am politischen Geschehen heute um keinen Grad geringer sind als vor 25 oder vor 50 Jahren: Botschafter Werner-Otto von Hentig.

Sonnenaufgang in einem Lama-Kloster

Es ist schon dunkel, als wir das einsame Kloster hoch in den Manhuil-Bergen erreichen. Wie eine Festung liegt das Haus der Meditation inmitten steil aufsteigender Mauern am Rande einer zerklüfteten Schlucht.

Präsident Eisenhower am Tiber

Auf seiner „kleinen Weltreise“ hat der amerikanische Präsident die ersten vier Stationen nun schon hinter sich gebracht: Rom, Ankara, Karatschi und Kabul.

Nehru unbeirrt

Heimlich hat mancher im Westen während der letzten Wochen indo-chinesischer Spannungen gedacht: „Das geschieht Nehru ganz recht, immer hat er so getan, als seien Konflikte vermeidbar, wenn man sich nur an seine Prinzipien halte: Nichteinmischung, Neutralität, Brüderlichkeit, jetzt ist auch er am Ende seines Lateins.

Baden-Württemberg: Afghane in Heidelberg

Ein afghanischer Student hat am Leopoldstein, in der Nähe des Kohlhofes, eine Studentin überfallen, sie ins Dickicht gezerrt, ihr die Kleider vom Leibe gerissen, sie gewürgt, geschlagen und gezwungen.