: Kammermusik

Westfalen: Kultureller Auftrieb

Der Gedanke, einer bisher ein wenig abseits von den Orten kultureller Entscheidungen gelegenen Landschaft einen Anziehungspunkt, zugleich eine geistige „Mitte“ zu geben, ist in Hameln mit der Errichtung der Weserbergland-Festballe, die jetzt ihre zweite Spielzeit erlebt, verwirklicht worden.

Funk für Anspruchsvolle

Die Düsseldorfer Ausstellung hat einige neue Programmtypen für den Fernsehfunk zum erstenmal erprobt, die nun wohl ständige Einrichtung werden sollen: Dagmar Spaeth, Deutschlands zweiter Televisionstar neben dem Fernsehkoch Clemens Wilmenrod, interviewt Prominente, die das Publikum auf dem Bildschirm zu sehen wünschte.

Walter Braunfels 70 Jahre

Als im Jahre 1909 Braunfels erste Oper „Prinzessin Brambilla" in München uraufgeführt wurde, war es kein Geringerer als FeruccioBusoni, der unter dem Eindruck dieses übern ütigen, von E. T. A.

Getanzter Dostojewskij

Der Tanz, in dessen Zeichen diesmal die Berliner Festwochen stehen, fand nach der Eröffnung mit Strawinskys unbegreiflicherweise nur einmal gebotenem „Apollon Musagète“ bereits in der ersten Woche seine brillanteste Apotheose in den phantasievollen Ballettschöpfungen George Balanchines, in denen das gastierende New York City Center Ballett höchste technische Virtuosität entfaltete.

Porträt eines Einsamen

Wenn es wahr ist, daß nicht alles Gold ist, was glänzt, dann ist ebenso wahr, daß nicht alles, was nicht glänzt, weniger wert ist als Gold.

Die Kraft der Aussage

In dem weiten Bereich der modernen Musik, der erfüllt ist von dem Kampfgetümmel, der Eifersucht und dem Intrigenspiel der verschiedensten „Richtungen“, stehen einige wenige Gestalten aufrecht und in sich selbst gegründet da, als Zeugen echter schöpferischer Unabhängigkeit.

Hamburgs neuer Rundfunk-Intendant

Seit das Schiff des Nordwestdeutschen Rundfunks in schwierige Gewässer geriet, umbraust von Stürmen der Kritik, hat Dr. Grimme nach einem Lotsen Ausschau halten müssen.

Briefe an „Die Zeit“

Die Ausführungen der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands (GdED) sollen von mir nur in bezug auf ihren ehemaligen Spitzenfunktionär W.

Ohne Stammpublikum

Am Staatstheater in Braunschweig wirkt ein junger Kapellmeister: der Hindemith-Schüler Heinz Zeebe. Seiner Initiative und der verständnisvollen Unterstützung durch die Stadt sind die „Festlichen Tage neuer Kammermusik“, die kürzlich zum zweiten Male in Braunschweig stattfanden, zu danken.

Notizen

„Geist und Wort des Deutschen Ostens“ heißt eine Ausstellung, die vom 12. Oktober bis 12. November in Stuttgart von der Künstlergilde zusammen mit dem Verband heimatvertriebener Kulturschaffender, der Württembergischen Bibliotheksgesellschaft und dem Adalbert-Stifter-Bund gezeigt wird.

Notizen

Zum 50jährigen Bestehen des Bernhard-Nocht-Institutes für Schiffs- und Tropenkrankheiten in Hamburg findet in der Hansestadt eine Tagung der Freien Vereinigung Deutscher Hygieniker und Mikrobiologen (vom 26.

Erneuerte Tradition

Was Paul Hindemith, Richard Strauß undandere in den zwanziger Jahren der Stadt Donaueschingen mit auf den Weg gaben, nämlich Mittler zu sein zwischen den neuesten Werken lebender Komponisten und der Öffentlichkeit, war auch der Leitgedanke der Musiktage in diesem Jahr.

Österreichs Staatspreis

Zu den bisher in Österreich vorhandenen Kunstpreisen – den Preisen der Stadt Wien für alle Gebiete des Kunstschaffens und der Volksbildung und dem vom österreichischen Industriellenverband kürzlich gestifteten Preis zur Förderung der bildenden Kunst – sind nun die österreichischen Staatspreise getreten, die in diesem Jahr erstmals verliehen werden.

Kultur in Görlitz

Daß das Kulturleben im deutschen Osten keineswegs so einseitig „ausgerichtet“ ist, wie man sich das im Westen vielfach vorstellt, daß es sich vielmehr durchaus farbig zu entfalten vermag, das zeigt vielleicht am besten ein Blick in die Neißestadt Görlitz.

Die Winkende

Nach manchem Tag, da ich ihren Schritten, den stets wie flüchtenden, wenn sie den Bahnsteig verließ, nachgesehen hatte, erklomm ich eine Stiege matten Mutes und trat an sie heran.

Hans Pfitzner

Der große Musiker, der am 5. Mai sein achtzigstes Lebensjahr vollendet, ist nie Gegenstand der allgemeinen Gunst gewesen, so sehr auch seine Kunst durchaus die Fähigkeit der Wirkung nicht nur in die Tiefe, sondern auch in die Breite besitzt.

Musikfest in Düsseldorf

Als die Gäste von nah und fern auf Einladung der Stadt Düsseldorf einem Empfang in dem von frühlingshafter Parklandschaft umgebenen Sommerschloß Benrath Folge leisteten, fingen sie etwas von dem genius loci der durch viele berühmte Namen der Vergangenheit geweihten heiteren Stätte ein, trotz der Not der Gegenwart, der zeitbedingten einfachen Gastlichkeit und der ernsten, um die Kulturverantwortung kreisenden Begrüßungsworte des Düsseldorfer Oberbürgermeisters Arnold.

Vorherige Seite