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Wettbewerb: Kartellvorwürfe gegen die deutsche Autoindustrie

  • VW, Audi, Porsche, BMW und Daimler sollen geheime Absprachen getroffen haben. Den deutschen Autoherstellern wird vorgeworfen, ein Kartell gebildet zu haben.
  • Seit den 1990er Jahren sollen sie sich über Fahrzeugtechnik, Kosten, Zulieferer und die Abgasreinigung abgesprochen haben. Laut dem "Spiegel" erstatteten Volkswagen und Daimler Selbstanzeige.
  • Daimler zog sich laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" von den Treffen zurück, nachdem 2011 ein Lkw-Kartell aufgeflogen war. BMW weist die Manipulationsvorwürfe zurück.
  • Die Wettbewerbshüter der Europäischen Union und das Bundeskartellamt prüfen die Vorgänge.
  • Den fünf Unternehmen drohen Strafen in Milliardenhöhe. Zudem kündigten weltweit Verbraucherschützer Klagen an.
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