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Klimakonferenz: UN-Gipfel in Marrakesch

  • Vom 7. bis 18. November 2016 haben sich Delegierte aus mehr als 190 Staaten in Marrakesch getroffen, um über die Umsetzung des Pariser Klimavertrags zu beraten. Der gilt als großer diplomatischer Erfolg: Erstmals hatten sich Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer auf ein Abkommen geeinigt, das alle betrifft.
  • Das Pariser Abkommen von 2015 war kurz vor dem Gipfel in Marrakesch in Kraft getreten. 111 von 193 beteiligten Parteien haben den Vertrag bereits ratifiziert. Zwar ist man von dem Ziel, die Erderwärmung auf höchstens zwei Grad zu begrenzen, weit entfernt. Dennoch gab es auf dem Gipfel Erfolge.
  • Die Unterhändler einigten sich auf Details zur Umsetzung des Pariser Vertrags. Es gab finanzielle Zusagen, unter anderem für den Anpassungsfonds, der allerdings unter Geldmangel leidet. Eine Partnerschaft zwischen Industrie- und Entwicklungsländern soll den ärmeren Ländern helfen, die in Paris gesteckten Klimaziele einzuhalten. Deutschland legte als erstes Land einen langfristigen Klimaschutzplan vor. Die USA, Mexiko und Kanada zogen nach.
  • Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten überschattete den Gipfel. Im Wahlkampf hatte Trump Zweifel am Klimawandel geäußert und angekündigt, aus dem Pariser Klimaabkommen auszusteigen.
  • Der nächste Klimagipfel wird im November 2017 unter der Präsidentschaft Fidschis stattfinden, aber nicht auf Fidschi, sondern am Sitz des UN-Klimasekretariats in Bonn.
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