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© TED ALJIBE / Staff/Getty Images

UN-Gipfel: Klimakonferenz in Bonn

  • Vom 6. bis 17. November trafen sich die Unterzeichnerstaaten der UN-Rahmenkonvention zum Klimawandel (UNFCCC) in Bonn. Die 195 Staaten wollten vor allem über die Umsetzung des 2015 beschlossenen Pariser Klimaabkommens verhandeln. Die Konferenz fand unter der Präsidentschaft von Fidschi statt.
  • In Bonn wurde die Grundlage für das Fortbestehen eines Fonds gelegt, der ärmeren Staaten bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels helfen soll.
  • Die Länder bereiteten ein Regelwerk vor, nach dem ab dem Jahr 2020 das Pariser Klimaabkommen in die Praxis umgesetzt werden soll. Dies gilt als diplomatischer Erfolg.
  • Weitere Erfolge konnten bei Finanzierungsfragen, der einheitlichen Messung des CO2-Ausstoßes und der Einigung über weiterführende Dialoge bis zur nächsten Klimakonferenz erreicht werden.
  • Kritisiert wurde besonders von Nichtregierungsorganisationen die Einstellung Deutschlands zum Kohleausstieg und die geringe Bereitschaft der Industriestaaten, für die Folgen des Klimawandels finanziell einzustehen.
  • Der vor zwei Jahren geschlossene internationale Vertrag ist der erste, in dem Industrie- und Schwellenländer gemeinsam erklärten, ihre Treibhausgasemissionen zu verringern. Sie wollen so verhindern, dass die durchschnittliche globale Temperatur um mehr als zwei Grad Celsius steigt – verglichen mit dem Wert vor der Industrialisierung. Bestenfalls begrenzen sie die Erwärmung sogar auf 1,5 Grad Celsius.
  • Der nächste Klimagipfel wird im Dezember 2018 in Kattowitz unter der Präsidentschaft Polens stattfinden.
© Rainer Jensen/dpa

UN-Klimakonferenz: Abgeblitzt

Für die Diplomaten war der Gipfel in Bonn ein Erfolg – für die Menschen, die wegen des Klimawandels in Gefahr sind, weniger. Doch drei Punkte machen Mut.

Joe Raedle/Getty Images
Klimawandel! Was heißt das?

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Ban Ki Moon, UN-Generalsekretär

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sagt, warum das ein Problem ist:

"Der Klimawandel ist eine Bedrohung für das Leben und unsere Existenz."

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Das Wetter

… ist der Zustand der Atmosphäre zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort.

Was ist Wetter, was Klima?

Das Klima

... ist das durchschnittliche Wetter über einen längeren Zeitraum hinweg betrachtet, etwa 30 Jahre.

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Leider nein: Viele Schäden sind nicht mehr zu ändern. Die Erde erwärmt sich in jedem Fall. Auch die 2°C Erwärmung beeinträchtigen Ökosysteme auf der ganzen Welt stark und bedrohen damit auch die Lebensgrundlage von Millionen Menschen. Es lässt sich allein das Ausmaß der Katastrophe eingrenzen.

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Stimmt. Viele Forscher sind sicher, dass es einen Zusammenhang gibt. Europa soll aber nicht so stark betroffen sein wie andere Kontinente der Erde.

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© Greg Locke/Reuters

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