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Köln: Silvester und die Folgen

  • In der Silvesternacht 2016 hat die Kölner Polizei ein neues Sicherheitskonzept erprobt, bei dem sie gezielt "nordafrikanisch" aussehende Männer kontrolliert hat.
  • 1.700 Polizisten waren im Einsatz, sie sprachen mehr als hundert Platzverweise aus und nahmen zahlreiche Menschen in Gewahrsam. Straftaten gab es kaum.
  • In einem Tweet verwendete die Polizei den Begriff "Nafri" für Nordafrikaner.
  • Die Polizei muss sich wegen der massenhaften Kontrollen dem Vorwurf des Racial Profilings stellen. Es wird über den Einsatz und möglichen Rassismus bei der Polizei diskutiert.
  • Im Vorjahr war die Situation eskaliert: In der Silvesternacht 2015 wurden am Kölner Hauptbahnhof zahlreiche Frauen bestohlen und sexuell belästigt.
  • Die Vorfälle lösten eine Debatte über Sexismus, Einwanderung und liberale Werte aus.
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Fischer im Recht

Sicherheit: Unter Verdacht (2)

Wo "Mutmaßliche" und "Gefährder" ihr Unwesen treiben, sind auch "Retter" jeder Sorte nicht fern. Was bewirkt die Schlacht um solche Worte?

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Sexuelle Gewalt: Nein heißt nein!

Grabschen ist nicht strafbar, und das Nein eines Vergewaltigungsopfers zählt nicht. Höchste Zeit für ein neues Sexualstrafrecht in Deutschland.

© Moritz Küstner
Fünf vor acht

Islam: Sarrazinieren über Köln

Islam gleich Macho gleich Gewalt? Eigentlich waren wir über diese Debatte doch schon hinweg. Das christliche russische Männlichkeitsideal ist auch nicht moderner.

Köln: Wenn Vermutungen zu Fakten werden

Die Übergriffe in Köln wühlen die Republik auf. Viel wird berichtet, teils hektisch, teils emotional. Vermeintliche Fakten werden kolportiert, etliches ist nicht belegt.