: Krankenstand

Deutsche Post: Knochenjob Postbote

Eine halben Tonne Post muss ein Briefzusteller an manchen Tagen austragen. Die Arbeitsbedingungen seien miserabel, der Krankenstand hoch, klagt die Gewerkschaft ver.di.

aktuell: JOB-newsletter DIE ZEIT Ausgabe 21/03

Deutscher MBA: Was bringt der Titel?; Studieren nach dem Studium: Private Uni in Dresden gegründet; Ärzte-Kongress: Zukunfts-Chancen für Mediziner; Krankenstand: Quote sinkt, aber psychische Erkrankungen nehmen zu

Rätsel um den Krankenstand

Wieder einmal hat bei den Krankenkassen das Rätselraten über den Krankenstand eingesetzt. Diesmal jedoch nicht, weil er gestiegen ist, sondern weil er in diesem Sommer unter das Vorjahrsniveau gesunken ist.

Weniger Kranke

Zum Stichtag 1. März registrierten die Ortskrankenkassen nur einen Krankenstand von durchschnittlich 6,25 Prozent ihrer Pflichtmitglieder.

Keine Courage

Auch ohne neue Gebührenordnung und ohne daß der Krankenstand gegenüber dem Vorjahr stieg, erhielten die Ärzte 1964 bei den gesetzlichen Krankenkassen für ihre Leistungen 11 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Warnung vom Betriebsrat

Das im Ruhrgebiet kaum noch zu hörende Spottlied, auf den eingewanderten polnischen Bergmann „Stachow“ ist voller Weisheit Da heißt es nämlich: „Und is sich Kohle weich wie Mist, dann macht sich Stachow Überschicht.

Was macht die Deutschen krank?

Gsund san mer“, heißt es in Bayern. Doch die Bayern sind nicht gesünder als jene, die sie Preußen nennen. Die Deutschen haben überhaupt keinen Überfluß an Gesundheit.

Lohnfortzahlung: Öfter mal blaumachen?

Das Phänomen heißt „Fehlzeit“ oder „Ab-Wesenheit“. Statistiker nennen es „Krankenstand“, und in der Umgangssprache sagt man dazu ganz einfach „Blaumachen“.

Konjunktur: Krankenstand

Die Hamburger Werft Blohm & Voss klagt darüber, daß bei verbesserter Beschäftigungslage (es müssen Überstunden geleistet werden) der Krankenstand der gewerblichen Mitarbeiter deutlich zugenommen hat.

Bergbau: Dem Kumpel „auf den Knochen“ liegen

Ruhrkohle-Chef Karlheinz Bund ist ein umtriebiger Mann. Er ist für sein Unternehmen viel „auf Achse“ – man trifft ihn in Sydney und Johannesburg, in New York und im Kanadischen Calgary.

Wer seine Grippe nimmt...

Ingo Hafner, Chef der Wuppertaler Papierfirma Reinhardt Schmidt, hat es satt, Zielscheibe bissiger Gewerkschaftskommentare zu sein: „In diesem Jahr machen wir nichts“, entschied er erbost.