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Leipziger Buchmesse: Alles zum Literaturfrühling

  • Die Leipziger Buchmesse fand vom 15. bis zum 18. März 2018 statt.
  • Gastland war in diesem Jahr Rumänien. Es war mit mehr als 40 Neuübersetzungen und 50 Autorinnen und Autoren vertreten.
  • Der Leipziger Buchpreis in der Kategorie Belletristik ging an Esther Kinsky für ihren Roman "Hain. Geländeroman". Als bestes Sachbuch wurde "Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt" von Karl Schlögel ausgezeichnet. In der Sparte Übersetzung setzten sich Sabine Stöhr und Juri Durkot durch.
  • Den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung erhielt in diesem Jahr die norwegische Autorin und Journalistin Åsne Seierstad für ihren Roman "Einer von uns. Die Geschichte eines Massenmörders".
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"Citizen": Raus aus der Entrüstungsstarre

In ihrem Langgedicht "Citizen" befragt die Lyrikerin Claudia Rankine den Rassismus und die Ausgrenzung in den USA. Es ist rhythmische, kraftvolle Literatur.

"So enden wir": Irgendwo donnert's

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Der Brasilianer Daniel Galera erzählt in seinem neuen Roman von verlorenen Seelen des Digitalkapitalismus. Aber wo will seine Gegenwartskritik überhaupt hin?

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Madame Nielsen: Die neue Romantik

Einst war sie eine berühmte und radikale Performance-Künstlerin, seit 2013 schreibt sie als Madame Nielsen Romane. Eine Begegnung mit der Schriftstellerin in Kopenhagen

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"Serverland": Tja. Oha. Aha

Tolle Idee, überforderte Autorin: Josefine Rieks' Roman "Serverland" beschreibt eine Welt ohne Netz und klingt oft wie ein Partysmalltalk unter Studenten.