: Leszek Kolakowski

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Serie: In der Mensa mit

Mensagespräch mit Gesine Schwan: "Elite mag ich nicht"

Gesine Schwan will im Mai zur Bundespräsidentin gewählt werden. Wir trafen sie in der Mensa der FU Berlin. Ein Gespräch über Niederlagen, Protestkultur und Ehrlichkeit.

Denkmal: Noch einmal: Über das Schlimmste

Ein Berliner Denkmal für Vertriebene wäre ein Fehler. Es könnte die Gräuel des Zweiten Weltkriegs relativieren und Gebietsansprüche untermauern, für die es keine Rechtfertigung gibt

Dissident geblieben

Wie Marx und Nietzsche ihren Kollegen Max Stirner verdrängten und warum er sie geistig überlebt hat. Ein Versuch über philosophische Konsequenz in der Aufklärung

Adam Michnik trifft Jürgen Habermas. Zwei linke Intellektuelle, ein Pole und ein Deutscher, reden über verlorene Träume, eigene Irrungen, ihre Nationen und die Krise der multikulturellen Gesellschaft. Ein Streitgespräch, moderiert von Adam Krzeminski: Mehr Demut, weniger Illusionen

Adam Krzeminski Ich möchte gerne Ihre so unterschiedlichen Lebensläufe und Erfahrungen mit der europäischen Linken sozusagen aufeinandertreffen lassen in einem Gespräch über Deutschland, die „Bewältigung der Vergangenheit“, das Erbe des Sozialismus, Europa und die deutsch-polnische Ungleichzeitigkeit.

Warschau drängt, der Westen zögert: Polen in die Nato?

Merkwürdig, wie viele Landkarten in Polen hängen, dem Land, das andere so oft von der Landkarte löschen wollten. Artur Hajnicz, im Kriege Soldat; später Kommunist, seit 1980 dann Mitglied der Solidarnosc und im Studienzentrum des polnischen Senats tätig, weist auf die Karte in seinem Arbeitszimmer: „Polen ist das einzige Land der Welt, das in den vergangenen drei Jahren sämtliche Nachbarn ausgewechselt hat.

Die Verführung des Denkens hört nicht auf

Als der Kriegszustand in Polen sich mit kalten Böen verabschiedete, 1984, führte die Warschauer Polityka unter ihren Lesern eine Umfrage nach dem besten Buch der polnischen Nachkriegsliteratur durch.

„Melvin, du hast gewonnen“

Eine wahre Geschichte kann so anfangen, und diese endete jüngst auch so: Unter dem üppigen Bronze-Torso eines nackten Mädchens sitzt der 71jährige Gründer der Zeitschrift Monat, Melvin J.

Zeitspiegel

Er ist sanft und scheu, gefühlvoll und gelegentlich melancholisch, zögernd und alles andere als zielstrebig – der Fische-Mann Michail Gorbatschow.