: Louis Aragon

© Getty Images/Francois Guillot

Pierre Lemaitre: Zu kurze Särge

Selten hat man etwas so Spannendes zum Ersten Weltkrieg gelesen wie "Wir sehen uns dort oben" von Pierre Lemaitre. 2013 gewann der Roman den Prix Goncourt.

Kunst: Heilsam verrückt

Premiere in der Hamburger Kunsthalle: Erstmals zeigt eine Ausstellung, wie die Fotografen des Surrealismus die Welt verrätselten

Paris: Das Geheimnis der Nr. 9

Die Passagen von Paris sind Brücken über den Fluss der Zeit. Sie führen von einem seltsamen Erinnerungsort zum nächsten

Lesezeichen

Georg Stefan Troller: »Dichter und Bohemiens. Literarische Streifzüge durch Paris«; Deborah Lyons: »Edward Hopper – Sommer am Meer«

Schatz in Häppchen

Ausverkauf in Paris: Die Wohnung des Surrealisten André Breton wird aufgelöst

Abgewickelt

Der Verlag Volk und Welt ist tot

Geist und Gulag

Sind die Pariser Intellektuellen magische Denker zweiter Klasse? Régis Debray jedenfalls hält die französische Intelligenz für mausetot

Sternstunde des Obskuren

Wiedergelesen: Louis Aragons "Pariser Bauer" oder Das Wunderbare von damals in der wunderbaren Warenwelt von heute

Nicht nur passiv geblieben

Die Debatte um den Widerstand im „Dritten Reich", die sich an den Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag des 20.

sprachlupe: Superlative mit „vielleicht“

Louis Aragon nannte Tschingis Aitmatows „Djamila“ die schönste Liebesgeschichte der Welt. Gregor von Rezzori nannte Vladimir Nabokovs „Lolita“ die einzige überzeugende Liebesgeschichte unseres Jahrhunderts.

Der Fall ist jetzt erledigt

Leider ein ziemlich banales Buch, das die großartige Majakowskij-Edition des Verlags Volk und Welt nicht krönt. Ein Jahrhundertgenie schnurrt auf „Mein geliebter Wau“-Format zusammen.

Umbruch oder Bruch

Die Schadenfreude der Intelligenz angesichts der Blamage der Politik vor dem Taumel der Ereignisse hält sich in Grenzen. Mulmig ist nicht nur den Macht-, sondern auch den Ideenverwaltern zumute.

Die Fresken von Les Milles

Mit dem deutsch-französischen Waffenstillstand begann das Leiden in der alten Ziegelfabrik

Von Byzanz nach Beaubourg

Madame, wie kommt es eigentlich, daß ausgerechnet Sie ... Gestehen Sie ruhig, es trieb Sie der Wunsch nach etwas ganz anderem: Das zweite Leben der Helene Ahrweiler, beginnt das nicht jetzt, dort drüben am anderen Ende des Platzes, im großen Schiff des Centre Pompidou mit seiner berühmten Glasröhrengangway? Helles Lachen ist jetzt die Antwort, die Augen blitzen: „Nein, das wird kein zweites Leben.

DAS LETZTE

Über Literatur in der Sprache der Guinness-Rekorde zu reden, ist evident ein Schwachsinn. Aber er hört nicht auf. Der Literaturbetrieb, mangels besserer Maßstäbe, benutzt Superlative, die nur eins verraten: daß er bloß noch Betrieb ist und von Literatur keine Ahnung mehr hat.