: Nigeria

Schwarz-weiße Soziologie

Im vergangenen Monat haben in Südafrika die Wahlen für die Provinzparlamente stattgefunden. Die Oppositionspartei, die United Party, hatte in einer intensiven Wahlkampagne mit allen Kräften versucht, die Niederlage wettzumachen, die ihr Dr.

Rohstofftendenz der Woche

Obwohl auf den Weltrohstoffmärkten bei im allgemeinen ruhigem Geschäft überwiegend eine Festigungstendenz herrschte, wiesen die meisten Rohstoffindices einen Rückgang auf.

Lloyd auf allen Märkten

In den Nachkriegsjahren hat es innerhalb der internationalen Automobilindustrie nicht an Versuchen gefehlt, einen leistungsfähigen und preisgünstigen Kleinwagen auf den Markt zu bringen.

Rohstofftendenz der Woche

Wenn auch in der vergangenen Woche bei der überwiegenden Anzahl der hier notierten. Waren wiederum Preisfestigungen stattfanden, so waren sie doch im Einzelfall prozentual geringer als in der Vorwoche.

Der Homo africanus

Don’t call them natives, please“, hatte mich der englische District-Commissioner in Uganda gewarnt. „Sprechen Sie nicht von ‚Eingeborenen‘! Wir nennen sie ‚Afrikaner‘.

Zinn hat Absatzsorgen

Die Zinnproduzenten in Übersee haben keine allzu rosigen Zukunftschancen. Im Zuge der amerikanischen Mengenanforderungen zwecks Auffüllung strategischer Lager wurden nach 1945 die Produktionskapazitäten in den Haupterzeugungsgebieten Belgisch-Kongo, Bolivien, Indonesien, Malaya und Nigeria erheblich ausgedehnt, so daß zur Zeit bei etwa 130 000 bis 135 000 t zivilen Jahresverbrauchs 170 000 t hergestellt werden.

Warum die Schwarzen rot sind

Hinter Euston Station liegt Camden Town, eine schmutzige, trostlose Vorstadt Londons. Die Einwohnerschaft dieses Stadtteils ist anders als die aller anderen Vororte – hier nämlich lebt die Mehrzahl aller Neger.

Mau-Mau hat viele Helfershelfer

Die ganz alten Kikuyus haben Kenya noch ohne die Weißen gekannt. Wenn man sich den Urzustand der englischen Kolonie in jener Zeit vergegenwärtigt, wachsen die Zweifel an der Richtigkeit der amerikanischen These: die Unzufriedenheit in den sogenannten unterentwickelten Gebieten, die einen so fruchtbaren Boden für den Kommunismus abgeben, sei ausschließlich auf ökonomische Gründe zurückzuführen.

Österreich: bester Fischkunde

Wenn Deutschlands Fischexporte früher im Vergleich zu den Ausfuhrerfolgen anderer Fischereiländer und den deutschen Aufwendungen für Fischeinfuhren verhältnismäßig gering waren, so hat sich in den letzten Jahren doch eine stetige Aufwärtsentwicklung der Fischexporte angebahnt.

Dollars erschließen Afrika

Seit dem Sommer 1950 haben die USA ihre wirtschaftliche Aktivität in Afrika erheblich gesteigert, wobei die Maßnahmen im Zusammenhang mit strategischen Plänen stehen.

Blick auf Afrika

Noch im Frühjahr 1950 bedurfte es sehr handfester Argumente des deutschen Außenhandels, um die eigenen Regierungsstellen davon zu überzeugen, daß die Aufrechterhaltung der Dollar-Klausel im Geschäft mit dem Sterling-Block sich nachteilig auf die Entwicklung des deutschen Exports auswirken müßte.

Übersee ist Trumpf

Die deutsche Ausfuhr hat seit der Währungsreform eine Entwicklung genommen, die man vor zwei Jahren noch nicht für möglich gehalten hätte.

Der Zinn-Boom

Auf der Genfer Welt-Zinnkonferenz hat der Delegierte der USA, als Sprecher der Verbrauchernationen, gegen die Pläne auf Einrichtung von Exportkontrollen und Schaffung eines „Internationalen Zinnrates“ eingewandt, es müsse zunächst geprüft werden, ob dadurch die Produktion erhöht und ein weiteres Anziehen der Preise verhindert werde.

Kolonialer New Look

Die Vereinigten Staaten haben vor kurzem die Welt in Erstaunen versetzt, als sie auf einer Sitzung des Treuhandausschusses der UNO gemeinsam mit der Sowjetunion gegen England, Frankreich und Belgien stimmten.

Ein Palmöl-Jubilar

Am 31. Mai hat das Hamburger Haus G. L. Gaiser sein neunzigjähriges Bestehen feiern können, Der Württemberger Gaiser errichtete 1859 in Harburg die erste deutsche Ölmühle für die Verarbeitung von Palmkernen.

Aussichtsreicher „schwarzer Markt“

Der Krieg und die durch den Kriegsausgang bewirkten Wandlungen in Asien und Europa haben dem afrikanischen Kontinent zu einer neuen wirtschaftlichen Bedeutung und Bewertung verholfen.

Rohstoffwirtschaft im Aufbau

Der neue Welthandel wird dem alten nicht gleichen. Gewiß bleiben gewisse Grundsätze bestehen, aber die Spezialisierung des Handels wird sich fortsetzen und die Struktur des Warenaustausches verändern.