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Norbert Hofer: Niederlage in der dritten Runde

  • Norbert Hofer hat die Wahl zum Bundespräsidenten in Österreich verloren. Sein Kontrahent Alexander Van der Bellen hat sie laut vorläufigem amtlichen Endergebnis ohne Briefwahlstimmen gewonnen.
  • Der rechtspopulistische FPÖ-Kandidat Hofer hatte schon die Stichwahl am 22. Mai 2016 mit 49,7 Prozent knapp gegen Van der Bellen verloren.
  • Die FPÖ focht die Wahl daraufhin wegen Unregelmäßigkeiten bei der Auszählung der Briefwahlstimmen an. Laut Verfassungsgerichtshof gab es keine Hinweise auf Wahlbetrug. Wegen einer Reihe von Formfehlern wurde im Juli dennoch eine Wiederholung der Wahl angeordnet.
  • Der ursprüngliche Nachholtermin Anfang Oktober musste wegen fehlerhafter Briefwahlumschläge verschoben werden. Der dritte Wahlgang fand am Sonntag statt.
  • Hofer positioniert sich europakritisch, lehnt das Establishment und vor allem Angela Merkels Flüchtlingspolitik ab. Der 45-jährige gelernte Flugzeugtechniker kündigte an, sich als Bundespräsident für engere Beziehungen zu den Ländern Osteuropas, insbesondere zu Russland, einsetzen zu wollen. Einen Austritt Österreichs aus der EU lehnte er zuletzt ab.
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Österreich: Eine Wahl für die Welt

Österreich hat seine Katastrophenübung erfolgreich abgeschlossen. Aber vor der Entscheidung, ob in diesen Zeiten Menschlichkeit oder Nationaldenken gewinnt, stehen alle.

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Öxit: Arbeiten am Öxit

Österreichs Rechtspopulisten träumen von einem EU-Austritt. Für das Land wäre der ein Himmelfahrtskommando. Zu klein, zu abhängig ist es von den Nachbarn.

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Wahl in Österreich: Das war knapp

Zwar hat sich Van der Bellen durchgesetzt, doch die Hälfte der Österreicher hat den Rechtspopulisten Hofer gewählt. Ein Alarmsignal. Aber es gibt einen Ausweg.

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FPÖ: Die Meinungsmacher

Regelmäßig schimpft die FPÖ in Österreich auf die Medien. Dabei steht sie längst im Zentrum ihrer eigenen rechten Gegenöffentlichkeit aus Blogs und Boulevardblättern.

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Serie: Das Österreich-Porträt

Politisches Interesse: Der Nichtwähler

Über den nächsten Bundespräsidenten entscheiden ausgerechnet jene, die ihre Stimme am Sonntag gar nicht abgeben. Wer ist dieser Wahlverweigerer, den alle Seiten hofieren?