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NSA-Affäre: Spionage in Deutschland

  • Im Juni 2013 begann Edward Snowden, von der allumfassenden Überwachung der NSA zu berichten. Anfangs bestritt die Bundesregierung, dass deutsche Bürger und deutsche Behörden davon betroffen seien.
  • Doch die Belege wurden immer eindeutiger: Dafür, dass auch der Bundesnachrichtendienst und das Bundesamt für Verfassungsschutz zu der Spähmaschine gehören, dass auch Deutsche das Ziel sind.
  • Am 20. März 2014 setzte der Bundestag einen Untersuchungsausschuss ein, um die Spionageaffäre zu untersuchen. Seitdem tagt er regelmäßig, viele Aussagen der Zeugen aus Politik- und Geheimdienstkreisen fanden allerdings nur nicht-öffentlich statt.
  • Am 16. Februar 2017 sagte Kanzlerin Angela Merkel als letzte Zeugin vor dem Ausschuss aus.
  • Wer spähte wen wo aus? Wer wusste davon? Hier dokumentieren wir alle Erkenntnisse und Entwicklungen.
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NSA-Affäre: Der Teflon-Zeuge

Frank-Walter Steinmeier ist der Mann, der am besten über die Kooperation zwischen BND und NSA Bescheid wissen müsste. Probleme? Von denen habe er nie erfahren, sagte er.

NSA-Ausschuss: V wie Misstrauen

Nur eine "Vertrauensperson" darf die Geheimdienst-Suchworte sehen. Was vor allem von einem zeugt: Vom Misstrauen der Regierung gegenüber dem gewählten Parlament.