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Österreich: Neuwahl des Bundespräsidenten

  • Die Stichwahl zum Bundespräsidenten in Österreich muss wiederholt werden. Das teilte der österreichische Verfassungsgerichtshof am 1. Juli mit.
  • Die rechtspopulistische FPÖ hatte die Wahl zum Bundespräsidenten angefochten.
  • Mit einem sehr knappen Vorsprung hatte Alexander Van der Bellen die Stichwahl gewonnen. Der ehemalige Grünen-Vorsitzende erreichte nach Angaben des österreichischen Innenministers Wolfgang Sobotka 50,3 Prozent der Stimmen, sein Konkurrent von der FPÖ, Norbert Hofer, 49,7 Prozent.
  • Am Tag der Stichwahl, dem 22. Mai, hatte noch Hofer knapp vorn gelegen. Bei der Auszählung der knapp 4,5 Millionen direkt abgegebenen Stimmen hatte er mit 51,9 Prozent geführt.
  • Entscheidend waren etwa 700.000 Briefwahlstimmen, die erst am Tag nach der Wahl ausgezählt wurden. Sie drehten das knappe Ergebnis zugunsten von Alexander Van der Bellen.
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Wien: "Gott sei Dank, kein Nazi"

Die Fans Van der Bellens tragen T-Shirts mit dem Konterfei des neuen Präsidenten. Die FPÖ-Anhänger wähnen sich im Regen. Wie Wien die Präsidentenwahl verarbeitet

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Österreich: Sieg der neuen Autoritären

Ob Norbert Hofer Präsident wird, ist ungewiss. Doch die Wahl in Österreich zeigt, dass die Rechten mit ihrem Trash-Faschismus erfolgreich sind, weil sie kämpfen können.

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Österreich: Sie haben halt Angst

Warum soll man eigentlich alle Sorgen der Leute ernst nehmen? Nach dieser Volkspädagogik wäre es kein Wunder, wenn Norbert Hofer Österreichs neuer Bundespräsident würde.