© Georg Hochmuth/AFP/Getty Images

Österreich: Neuwahl des Bundespräsidenten

  • Die Stichwahl zum Bundespräsidenten in Österreich wird wegen fehlerhafter Wahlbriefumschläge auf den 4. Dezember verschoben. Sie war ursprünglich für Anfang Oktober geplant gewesen.
  • Die rechtspopulistische FPÖ hatte die Wahl zum Bundespräsidenten angefochten.
  • Mit einem sehr knappen Vorsprung hatte Alexander Van der Bellen die Stichwahl am 22. Mai gewonnen. Der ehemalige Grünen-Vorsitzende erreichte nach Angaben des österreichischen Innenministers Wolfgang Sobotka 50,3 Prozent der Stimmen, sein Konkurrent von der FPÖ, Norbert Hofer, 49,7 Prozent.
  • Am Tag der Stichwahl hatte noch Hofer knapp vorn gelegen. Bei der Auszählung der knapp 4,5 Millionen direkt abgegebenen Stimmen hatte er mit 51,9 Prozent geführt.
  • Entscheidend waren etwa 700.000 Briefwahlstimmen, die erst am Tag nach der Wahl ausgezählt wurden. Sie drehten das knappe Ergebnis zugunsten von Alexander Van der Bellen.
© Christian Bruna/EPA/dpa

Wien: "Gott sei Dank, kein Nazi"

Die Fans Van der Bellens tragen T-Shirts mit dem Konterfei des neuen Präsidenten. Die FPÖ-Anhänger wähnen sich im Regen. Wie Wien die Präsidentenwahl verarbeitet