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Österreich: Machtwechsel in Wien

  • Bei der Nationalratswahl in Österreich am 15. Oktober ist die ÖVP stärkste Kraft, die SPÖ kommt laut vorläufigem Endergebnis auf Rang zwei, die FPÖ auf Rang drei.
  • Aller Wahrscheinlichkeit nach wird Sebastian Kurz von der ÖVP neuer österreichischer Bundeskanzler.
  • Mehr als 6,4 Millionen Bürger waren zur vorgezogenen Wahl aufgerufen. Die Wahlbeteiligung lag bei 80 Prozent.
  • Drei Kandidaten kämpften um das Amt des Bundeskanzlers: Kanzler Christian Kern (SPÖ), Sebastian Kurz für die ÖVP und der Vorsitzende der rechten FPÖ, Heinz-Christian Strache.
  • Die Koalition aus sozialdemokratischer SPÖ und konservativer ÖVP war Mitte Mai zerbrochen.
  • Neuer Bundespräsident Österreichs ist seit dem 4. Dezember 2016 Alexander Van der Bellen. Er hatte die Wahl gegen seinen Kontrahenten Norbert Hofer gewonnen.

  • Stimmen­verteilung
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© Moritz Küstner
Fünf vor acht

Terrorismus: Auch weißer Terror tötet

Reaktionen von Politikern und Medien sind nach islamistischen Anschlägen oft gleich: lautstark und routiniert. Ist der Attentäter aber kein Muslim, wird runtergefahren.

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Serie: 10 nach 8

Österreich: Die Rechten auf dem Lande

In vielen ländlichen Regionen Österreichs lebt Nazi-Denken weiter. Dort wurde die FPÖ gewählt, obwohl sie der Bevölkerung ganz falsche Versprechungen gemacht hat.

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FPÖ: In der Mitte angekommen

Etwa ein Viertel der Wähler in Österreich dürfte für die FPÖ stimmen. Die Rechtspopulisten könnten mitregieren. Ist aus den Radikalen eine Staatspartei geworden?

© Lea Dohle
Serie: Was jetzt?

Nachrichtenpodcast: Wenn Frauen sich wehren

Einige Frauen, die gegen Sexismus vorgehen, haben Erfolg. Für andere geht es nicht so gut aus, darüber sprechen wir im Podcast. Und: In Österreich regiert bald die FPÖ.

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Europa: Macrons großer Moment

Österreich wählt rechts, Katalonien könnte sich abspalten. Auf der andere Seite: Der kühne Visionär Emmanuel Macron. Er ist Europas letzte Hoffnung.

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Wien: Wer kommt zu Kurz?

Der neue Kanzler wird in Österreich Sebastian Kurz heißen – das war absehbar. Vieles spricht nun für ein Bündnis mit der FPÖ. Doch letzte Zweifel bleiben fürs Erste.