© Mark Ralston/AFP/Getty Images

Oscars 2016: And the winner is...

  • Die große Frage der Oscarverleihung am 28. Februar 2016 war: Wird Leonardo DiCaprio nun endlich seinen ersten Oscar erhalten? In "The Revenant" leidet er so eindrucksvoll, dass er diesmal tatsächlich als bester Schauspieler ausgezeichnet wurde. Alejandro Gonzáles Iñárritu erhielt darüber hinaus den Oscar für die beste Regie. Weitere Preisträger sind:
  • Brie Larson als beste Hauptdarstellerin in „The Room“
  • „Spotlight“ als bester Film. Es geht um einen Missbrauchsskandal in einer katholischen Kirche in Boston.
  • Mad Max – mit sechs Auszeichnungen räumte der Film von George Miller die meisten Preise ab, unter anderem für Kostüm- und Produktionsdesign.
  • Mark Rylance als bester Nebendarsteller in „Bridge of Spies“
  • Alicia Vikander als beste Nebendarstellerin in „The Danish Girl“
  • „Amy“ als bester Dokumentarfilm
  • Ennio Morricone für die beste Filmmusik. Mit seiner Musik für „The Hateful Eight“ wird der 87-Jährige zum ersten Mal für eine Komposition ausgezeichnet. Mit 78 Jahren erhielt er bereits einen Oscar für sein Lebenswerk.
  • Die Oscarnacht ist aber nicht nur für die Filmbranche, sondern auch für Modedesigner entscheidend. Neben den Auszeichnungen war die wichtigste Frage: Wer trägt was von wem und wie?
  • Vor der Gala hat sich die Diskussion darüber noch einmal verschärft, ob die Auswahl der Nominierungen nicht inzwischen zu weiß getüncht ist, um das Filmschaffen dieser Welt oder auch nur der USA widerzuspiegeln. Moderator Chris Rock ließ während der Verleihung auch keine Anspielung aus und rechnete bissig mit Hollywood ab.
© Universal Pictures

"Raum": Das sogenannte Draußen

Jahrelang sind Mutter und Sohn in einem Schuppen gefangen. Der Kinofilm "Raum" erzählt das Drama als Kammerspiel, Brie Larson erhielt für ihre Rolle einen Oscar.

© Hulton Archive/Getty Images
Serie: 10 nach 8

Showgeschäft: Das Prominente ist politisch

Ob Lippenstifte oder die Formel zur Weltrettung – das Publikum würde seinen Promis alles abkaufen. Ihre Glaubwürdigkeit steigt, während die der Politiker sinkt.

© 2015 Twentieth Century Fox

"Brooklyn": Einmal Amerika und zurück

Eine Irin in New York: Im Einwanderungsdrama "Brooklyn" brilliert die junge Saoirse Ronan als Charakterdarstellerin. Dafür könnte sie zu Recht einen Oscar bekommen.

"Bridge of Spies": Der gute Kalte Krieg

Steven Spielbergs unterhaltsamer Spionagethriller "Bridge of Spies" feiert die Zeiten, in denen die Lage noch übersichtlich war. Wäre da nicht der Schmalz!