: Ostpreußen

Ostpreußen: Erinnerung auf Masurisch

Die Generation der Vertriebenen stirbt aus, den jungen Masuren ist die ostpreußische Vergangenheit ihrer Heimat fremd. Doch Gräfin Dönhoff ist dort noch immer präsent.

Marion Dönhoff: Masurische Elegie

Mit ihrer Cousine Sissi von Lehndorff ritt Marion Dönhoff 1941 fünf Tage lang durch Ostpreußen. Sabine Rückert ist den beiden jungen Frauen gefolgt – zu Pferde

kommentar: Mit Kant zu Putin

Joschka Fischer äußert hörbar seine Besorgnis über den Zustand der russischen Demokratie und macht Trippelschritte in Richtung einer Russlandpolitik der praktischen Vernunft

Abschied

Trauer - und ein Hauch heiterer Gelöstheit: Eindrücke von der Beisetzung Marion Dönhoffs

Fünfzig Jahre nach Kriegsende denken Deutsche über die Zukunft der russischen Exklave Kaliningrad nach. Über eine Frage, die keine Frage ist, und die vielen gefährlichen Antworten darauf. Eine Zwischenbilanz: Königsberg und andere Kleinigkeiten

Die These war kühn, das Beispiel haarsträubend, der Autor unverdächtig, seine Botschaft irritierend. „Trotz oder gerade wegen der umfangreichen Zwangsumsiedlungen“ nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, schrieb Anfang 1990 der französische Geograph Yves Lacoste, als handele es sich um eine pure Selbstverständlichkeit, seien die „territorialen Forderungen“ in Zentraleuropa und auf dem Balkan bis heute nicht „geregelt“, und sie seien es zumal für die Deutschen nicht.