: Otto Wolff von Amerongen

Nikolaus Piper:: Offenheit hat einen Preis

Ein Herz für Rußland, ein Paket für St. Petersburg, Zahlungsaufschub für die Außenwirtschaftsbank der Sowjetunion: Während im einstigen Weltreich das Chaos um sich greift, versucht der Westen mit vereinzelten und meist unkoordinierten Hilfen den Schaden für die betroffenen Menschen und für sich selbst zu begrenzen.

Verfahren gegen die Parteispender

Mindestens zwei Jahrzehnte lang haben alle großen Parteien der Bundesrepublik über mehr oder minder dubiose Vereine Spenden angesogen und eingestrichen.

Zur rechten Zeit Kasse gemacht

Das neue Verwaltungsgebäude, das die Otto-Wolff-Gruppe derzeit im Kölner Vorort Rodenkirchen bauen läßt, werden wohl nicht sehr viele Mitarbeiter von innen kennenlernen.

MANAGER UND MÄRKTE

Frohe Kunde bahnt sich für die Aktionäre der Thyssen AG an. Das Unternehmen wird für das abgelaufene Geschäftsjahr (1. Oktober 1987 bis 30.

Der geschickte Gesandte

Einfluß ist wichtiger als Macht“ , lautet eine seiner vielen Maximen, und es ist vielleicht die wichtigste im Leben von Otto Wolff von Amerongen, Unternehmer und Präsident des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHT).

MANAGER UND MÄRKTE

„Das Unternehmen ist ihm wichtiger als die Sippe“, schrieb die ZEIT im Februar 1969 über den damals fünfzigjährigen Otto Wolff von Amerongen und wollte damit dessen unternehmerische Weitsicht bei der Umwandlung der väterlichen Firma in die Otto Wolff AG rühmen.

Management: Zurück zum Schrott

Über die Vergangenheit möchte ich eigentlich nichts mehr lesen“, macht Arend Oetker seinem Mißvergnügen über die bohrenden Fragen nach Ursachen und Schuldigen der zurückliegenden Ereignisse Luft.

Otto-Wolff-Konzern: Späte Rache

Mit schöner Regelmäßigkeit fordern opponierende Aktionäre in den Hauptversammlungen deutscher Aktiengesellschaften, Vorstand und Aufsichtsrat oder einzelnen Mitgliedern dieser Gremien die Entlastung zu verweigern.

ZEITRAFFER

Die bundesdeutsche Konjunktur wird sich abkühlen, daran zweifelt niemand mehr. Die Frage ist nur, wie stark. Das Münchner Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung bemängelt, in den Vorstandsetagen der großen Unternehmen werde das mögliche Wirtschaftswachstum für dieses und das kommende Jahr noch immer überschätzt.

Bonner Kulisse

Anstoß hatten im Juni die Bundesländer am deutschtürkischen Doppelbesteuerungsabkommen genommen. Die von Bundeskanzler Helmut Kohl und Ministerpräsident Turgut Özal unterzeichnete Vereinbarung sieht nämlich ein Recht vor, das sonst in keinem der 54 gültigen vergleichbaren Abkommen mit anderen Staaten enthalten ist: Türkische Beamte sollen in der Bundesrepublik tätige Landsleute in Steuerfragen beraten dürfen.

Worte der Woche

„Im ganzen bleibt Europa mit seinem außenpolitischen Gewicht noch immer hinter dem zurück, was wir leisten könnten und im ureigensten Interesse auch leisten sollten.

Noch immer rote Zahlen

Den Stahl an der Saar kochen zu viele Köche in zu vielen Töpfen, spotteten schon vor Jahren Stahlmanager im Ruhrgebiet über ihre Konkurrenten.

Bonner Kulisse

Wirtschaftsminister Martin Bangemann ist seinem Ruf, den Sachverstand seiner Beamten nicht immer zu nutzen, wieder einmal gerecht geworden.