: Paul Hindemith

Ein Festival für Istanbul

Kaiser und Sultane wußten, was gut ist. Als Mehmet II., den sie auch Fatih („der Eroberer“) nannten, sich 1475 bis 1478 seinen Palast bauen ließ, suchte er sich dafür die schönste – und wohl auch strategisch günstigste – Stelle Instanbuls aus, die Spitze der Halbinsel zwischen Marmara-Meer und Goldenem Horn, gegenüber dem Eingang zum Bosporus.

Die neue Schallplatte

Im Gegensatz zu Bartók und Strawinsky hat Paul Hindemith sich in der Wertschätzung von Publikum, Interpreten und Komponisten nicht halten können.

Schallplatten

Ludwig van Beethoven: „Symphonie Nr.........................................................................................

DIE NEUE SCHALLPLATTE

Ein ungeheures Programm: sämtliche Bach-Kantaten (manche gibt es heute schon in sechs verschiedenen Fassungen) sollen noch einmal mit nach Möglichkeit stets dem gleichen Team auf alten Instrumenten und in historischer Besetzungsstärke eingespielt werden.

DIE NEUE SCHALLPLATTE

Die „Primadonna der Avantgarde“ hat man sie genannt: Was die zeitgenössische Musik den Sopranistinnen an Stimmtechnik und Musikalität abverlangen kann und darf, ist durch das Können der in Italien lebenden Amerikanerin armenischer Abstammung begründet und begrenzt.

Wenn Deutsche feierlich werden

Ich begrüße im besonderen den Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz als den Herrn der Landesregierung; den Oberbürgermeister von Mainz mit Gemahlin und den Stadträten, Ehrenbürgern und Ehrenringträgern der Stadt Mainz; den Vizepräsident des Deutschen Bundestages; den Oberbürgermeister unserer Nachbarstadt Wiesbaden; den Vertreter der Bezirksregierung von Rheinhessen und -Pfalz; in Vertretung von Magnifizenz den Herrn Professor; den Präsidenten der Industrie- und Handelskammer von Rheinhessen; für die Katholische Kirche Herrn Weihbischof für die Evangelische Kirche den Propst für Rheinhessen; für die Bundeswehr als Vertreter des Befehlshabers im Wehrbereich IV Herrn Oberst i.

DIE NEUE SCHALLPLATTE

Paul Hindemith: „Streichquartette Nr........................................................................................

ZEITMOSAIK

Den sich wandelnden Realitäten sich anzupassen, das ist von jeher eine besonders in östlicher Himmelsrichtung zu bemerkende Tugend.

DIE NEUE SCHALLPLATTE

Zwei verhältnismäßig unbekannte Stücke Hindemiths, das eine aus dem Jahre 1923, als der Komponist noch die Musikwelt aufschreckte, das andere von 1938, die Zeit der Aggression ist vorbei, Hindemith hat sich selber seine Gesetze definiert und als „Unterweisung im Tonsatz“ niedergeschrieben.

DIE NEUE SCHALLPLATTE

Paul Hindemith: „Cardillac“; Fischer-Dieskau, Kirschstein, Grobe, Kohn, Katz, Söderström, Nett, Chor und Orchester des Westdeutschen Rundfunks, Leitung: Joseph Keilberth; Deutsche Grammophon Gesellschaft 139 435/36, 50,– DM.

DIE NEUE SCHALLPLATTE

Paul Hindemith: „Kammermusik Nr. 4 op. 36 Nr. 3 (Violin-Konzert)“ und Kurt Will: „Konzert für Violine und Blasinstrumente op.

DIE NEUE SCHALLPLATTE

Johann Sebastian Bach orientierte sich, als er die Brandenburgischen Konzerte komponierte, an den Möglichkeiten der Hofkapelle von Anhalt-Köthen – heute spielt jedes Collegium musicum die Stücke.

DIE NEUE SCHALLPLATTE

Paul Hindemith: „Kammermusik Nr. 3 (Cellokonzert) op. 36,2“ und „Nobilissima Visione“; Siegfried Palm (Cello), Mitglieder des Südwestfunk-Sinfonieorchesters, Leitung: Ernest Bour, Dresdner Philharmonie, Leitung: Heinz Bongartz; Wergo 60027, 29,– DM.

Festival der großen Namen

Dem siebenunddreißigjährigen Tschaikowskij bekam die Ehe nicht. Unmittelbar nach seiner Hochzeit schrieb er an seine Mäzenin Frau von Meck: „Ich kann noch nicht genau sagen, ob ich glücklich bin oder unglücklich.

DIE NEUE SCHALLPLATTE

Bei den Berliner Festwochen 1958 gab es eine kleine Sensation. Paul Hindemith griff noch einmal zu dem Instrument, mit dem er einmal angefangen hatte und berühmt wurde: Bei der Uraufführung seines der Kammermusikvereinigung der Berliner Philharmoniker gewidmeten Oktetts spielte er den ersten Bratschenpart.

Der Europäer, der schweigen muß

Ein in Brüssel kursierendes Gerücht sagt, de Gaulle hätte es abgelehnt, zum Monatsende beim Gipfeltreffen der Sechs in Rom zu erscheinen, falls er dort eine Rede Hallsteins anhören müßte.

Schulkompromiß

Im Nordrhein-Westfalen ist jetzt ein Kompromiß im Schulstreit in Sicht. Glücklich sind über die Lösung, die gefunden wurde, nur wenige, viele aber sind erleichtert: die Landesregierung, die mehr erhofft hat, aber nun wenigstens ihren ersten politischen Erfolg aufweisen kann, die Vertreter der katholischen Kirche, die in diesem Streit erleben mußten, daß viele ihrer Gläubigen, auch Priester, den Mahnungen der Bischöfe nicht mehr zu folgen vermochten, und schließlich die Elsern, die schon lange genug auf bessere Schulen für ihre Kinder warten.

Oper:: Porträt und Bekenntnis

Der Abend, an dem nach fast fünfzehn Jahren der „Mathis“ wieder in den Spielplan aufgenommen wurde, begann mit einer Ovation für Hans Schmidt-Isserstedt, der ein allzu seltener Gast am Pult der Hamburgischen Staatsoper ist.

DIE NEUE SCHALLPLATTE

Wenn man dir alles nahm und dich darob vergaß: Der Baum weiß nicht um seine Frucht. Und wenn sie dich gleich erschlugen: Das Schöpfertum mit seinem Leibe zahlen, ist das schwer? Geh hin und bilde.

DIE NEUE SCHALLPLATTE

Béla Bartók: „Violinkonzert Nr..............................................................................................

Lydia Schierning empfiehlt Schallplatten

Die großen Melodienbögen, ausdrucksstärkste Bestandteile Bachscher Werke, sind hier vor allem beachtet. Nichts mehr vom „Nähmaschinen-Bach“, jenem Interpretationsstil, der vor allem den motorischen Rhythmus betonte.

Rekordzeit für eine Fuge

Auch er habe, so gestand Willy Brandt am Sonntagvormittag in der Philharmonie, in der die 16. Berliner Festwochen eröffnet wurden, mit dem diesjährigen Motto nicht sehr viel anzufangen gewußt.

Lydia Schierning empfiehlt Schallplatten

Gesualdo di Venosa: „Motetten, Madrigale, Instrumentalwerke“ und Igor Strawinsky: „Monumentum pro Gesualdo“; ein Vokal-Ensemble, Leitung: Robert Craft, Columbia Symphonie Orchester, Leitung: Igor Strawinsky; CBS 72 276, 25,– DM.