: Politikwissenschaft

Unfähig zur Imagination des Bösen

Das Verhältnis von Ästhetik und Politik findet in der bundesdeutschen Gegenwart kein nennenswertes Interesse. Weder Philosophie noch Soziologie, weder Kunst- noch Politikwissenschaft schenken ihm besondere Beachtung.

Ein Plan für den Frieden

Das Revolutionsjahr 1989 zeigt in der Politikwissenschaft erste Ergebnisse, wie diese Schrift von Dieter Senghaas belegt, „Europa 2000 – ein Friedensplan“.

Österreich: Arbeitsplätze rechtfertigen alles

Österreich ist der siebtgrößte Rüstungsexporteur der westlichen Welt. Eine Auswertung der Central Intelligence Agency und der US Arms control und Disarmament Agency durch das Innsbrucker Institut für Politikwissenschaften beweist, daß der Waffenexport des neutralen Österreich bereits die des Schweizer Nachbarn, aber auch Schwedens oder Spaniens bei weitem übertreffen.

Analytiker oder Wegbereiter der Politik?

Der junge Berliner Politologe Ekkehart Krippendorff hat seinen Studienaufenthalt in den Vereinigten Staaten auf eine vernünftige Weise anderen nutzbar zu machen versucht.

Politologen aller Länder im Dialog

Kanadas aufstrebende Millionenstadt Montreal war vom Exekutivkomitee der Internationalen Vereinigung für Politikwissenschaft (International Political Science Association) zum Tagungsort für den neunten Weltkongreß für Politische Wissenschaft bestimmt worden, der Ende August stattfand.

Welches Regime ist totalitär?

Der Begriff des Totalitarismus hat sich heute allgemein durchgesetzt. Die Enzyklopädien führen ihn sämtlich auf. In den Fachlexika und Textbüchern der Politikwissenschaft fehlt er nicht.

Die Grenzen liberaler Relevanz

Rolf Düspohl, der hier in unserer Liberalismusdiskussion auf den Essay „Die Grenzen liberaler Toleranz“ von Jean Améry, erschienen in der ZEIT Nummer 4/1971, antwortet, studierte Politikwissenschaft in Berlin, arbeitet zur Zeit als Wissenschaftlicher Referent bei der Alexander von Humboldt-Stiftung in Bad Godesberg, promovierte über „Das Verhältnis von Theorie und Praxis der revolutionären Opposition“ und versteht sich selber als Linksliberaler.

Politik, Religion und Ethik: Als wäre seit 1969 nichts passiert...

Die Auffassung ist weit verbreitet, daß politische Wissenschaft keinerlei geschichtliche Wurzeln in Deutschland habe, sondern erst als angelsächsischer Import nach dem Zweiten Weltkrieg im Zuge der gesellschaftspolitischen Amerikanisierung auch an deutschen Universitäten etabliert wurde.