Pompeji

© Karin Doering-Froger / Frederking&Thaler Verlag

Geisterstädte: Stadt, Land, Schluss

Von Pompeji bis Prypjat: Aude de Tocqueville hat ein Buch über Geisterstädte geschrieben. Jede, sagt sie, erzählt Geschichten, mal grausam, mal poetisch.

Ausstellung: Vom Vulkan konserviert

Eine Ausstellung in Halle zeigt derzeit Exponate aus dem zerstörten Pompeji. Leser C. Reinboth war dort und hat sich viele Fragen über die heutige Zivilisation gestellt.

Vulkane: Der Jahrtausendknall

Lange bevor der Vesuv Pompeji begraben hat, verschüttete er die Bauern von Nola. Jetzt werden die Siedlungen aus der Bronzezeit freigelegt. Die Vulkanologen fürchten derweil schon den nächsten Ausbruch

abstract: Der Jahrtausendknall

Lange bevor der Vesuv Pompeji begraben hat, verschüttete er die Bauern von Nola. Jetzt werden die Siedlungen aus der Bronzezeit freigelegt. Die Vulkanologen fürchten derweil schon den nächsten Ausbruch

Von Zeit zu Zeit nach Pompeji

Der derzeit tauglichste Anwärter auf das Amt des deutschen Nationaldichters: Durs Grünbein

Fernseh-Kritik: Die letzten Tage von Pompeji

Im Ersten Programm wurde der Uraltschlager „Stormy Weather“ von einer in Silberlame gehüllten holländischen Sängerin verhunst – ach Zarah Leander, ach Hilde Hildebrandt! Im Zweiten Programm lief zeitgleich ein Dokumentarfilm über die Atombombenopfer von 1945.

Zeitliches aus Italien: Außer Betrieb

Sie sitzt auf einer Mauer im Tivoli, im Lustgarten der Villa d’Este bei Rom. Früher diente sie dem Vergnügen der hohen Herrschaften, die in den Park kamen, um sich an den barocken Wasserspielen zu erfreuen.

Viel Freude für die Nachkommen

Vor zweitausend Jahren hatte niemand Angst vor dem Vesuv, weder die Einwohner des neun Kilometer entfernten Pompeji, noch die von Herculaneum, Stabiae, Nuceria und ebensowenig die Besitzer der herrlichen Villen rund um den Golf von Neapel, wie zum Beispiel der Villa von Oplontis (über deren Ausgrabung wir in der vorigen Ausgabe berichteten).

Pompeji spielen

Einen Auftritt von Bazon Brock zu erleben, ist immer ein geteiltes Vergnügen: Warum, so fragt sich das andere Ich, ist so ein hübscher Mensch und fließend flotter.

Kunstkalender

Es handelt sich nicht um Kopien, Nachbildungen oder Rekonstruktionen, man sieht die Originale aus Pompeji und den anderen Ausgrabungsstätten, auch und vor allem die pompejanischen Wandmalereien, die mit dem Putz von der Wand abgenommen und ins Museo Nazionale von Neapel gebracht wurden und jetzt, dank des gewaltigen Villa-Hügel-Apparats, zum erstenmal außerhalb Italiens gezeigt werden.

Notizen

Polen: Deutsch verdrängt Russisch. In den deutschsprachigen Schulen der unter polnischer Verwaltung stehenden deutschen Ostgebiete wird künftig nach einem Erlaß des Erziehungsministeriums in Warschau die geringe Zahl der Deutschstunden auf Kosten des Russisch-Unterrichts erhöht werden, so daß der Deutsch-Unterricht wieder die erste Stelle im Lehrplan einnimmt.

Liest du richtig, lieber Leser?

Leser sein dagegen sehr! Ich schrieb etwas über die ausgegrabene Römerstadt Ostia und verglich ihr Schicksal mit dem Pompejis: „Pompejis Leben endete mit einem Schlag, durch die erfreulichste Katastrophe der Geschichte hat es der Vulkan für uns konserviert.

Wiedersehen mit Pompeji

Plötzlich entdeckten wir, daß es auch ein modernes Pompeji gibt. Es hat 16 000 Einwohner und besitzt eine riesige marmorne Kathedrale, die freilich nur eine späte Nachfolgerin der normannischen Kuppelkirchen ist.