: Ringo Starr

Echolot: Tantiemen im Hohlraum

Wie J. J. Cale mit Dollars seinen Wohnwagen ausstopfte. Was Ringo Starr an John Lennons Hintern sah. – Mehr aus den Sechzigern in unserer Musikpresseschau

Roman: Postmodern geheilt

Jonathan Safran Foer schreibt einen rührenden Roman über die Terroranschläge vom 11. September 2001 und ein paar andere historische Katastrophen – und bleibt doch vor allem nett

Alles hypersoft und so easy

Angegraute Stars sind out. Bei den Prêt-à-porter-Shows in Paris triumphierten die Fohlen, allen voran Stella McCartney

Lüge in Leuchtschrift

Liverpool. Wer vor dem Bahnhof steht, sieht die Stadt zu Füßen: Bürohäuser, ein paar Kirchtürme, einige alte Giebel. Im Hintergrund der Hafen.

Schweiz: Luxus, Leder und Zement

Interessenten gab es genügend, als im vergangenen Herbst der Schweizer Nobelhersteller für Lederpolstermöbel, De Sede, zum Verkauf stand.

Nach der Ermordung John Lennons hat ein Jahrestag traurige Aktualität gewonnen: Vor 20 Jahren, am 27. Dezember 1960, traten vier Musiker im Gemeindesaal des Liverpooler Vorortes Litherland zum ersten Mal als die „Beatles“ auf. Später hörte die Welt ihnen zu.: Yesterday, life was such an easy game

Weil der Jubilar allseitig bekannt ist, gleich zu Beginn die (spielerisch gemeinte) Frage nach den Gratulanten. Glaubt man jüngsten Umfrageergebnissen des Allensbacher Instituts für Demoskopie und ergänzt sie mit eigener Anschauung, dann müßte der typische Beatles-Sympathisant bundesrepublikanischer Herkunft ungefähr diese Merkmale aufweisen: Twen mit höherer, eventuell abgebrochener Schul- beziehungsweise Hochschulbildung; Parkaträger und auch sonst dezent unkonform; makrobiotischen Speiseplänen im besonderen und Aussteigerträumen im allgemeinen nicht abgeneigt; friedliebend und monogam; stern-Leser und konsumkritisch.

Als die Dorfmusik passé war

Eigentlich hatten die Beatles ein neuerliches Gastspiel im Top-Ten-Club an der Hamburger Reeperbahn (Honorar 1961: zweihundert Mark pro Mann und Woche) abgeschlossen.

Die neue Schallplatte

„Comedian Harmonists, Folge 2.“ Sie existierten eigentlich nur eben fünf Jahre, von 1928 bis 1933, als die Nazis ihren Gesang „entartet“ nannten und die jüdischen Mitglieder in die Emigration flohen.