Rosa von Praunheim

"Härte": Die unbedingte Ehrlichkeit

Rosa von Praunheim hat einen großen Film gedreht: "Härte" erzählt die Geschichte des Berliner Zuhälters und Missbrauchsopfers Andreas Marquardt.

Kino: Regisseur Werner Schroeter ist tot

Mit Filmen wie "Palermo oder Wolfsburg" stieg Werner Schroeter zu einem der wichtigsten Vertreter des Deutschen Autorenkinos auf. Jetzt ist er in Kassel gestorben.

Mitten in der Provinz

Die Akademie Waldschlösschen ist die einzige staatlich anerkannte Bildungsstätte für Schwule und Lesben

Chancenbeilage: Wo soll ich studieren?

Will ich lieber einen billigen Wohnheimplatz oder einen prominenten Professor? Eine vitale Partyszene oder lieber Bares? Eine Entscheidungshilfe

studium: Was machen die denn hier?

Die Uni beginnt. Alles ist anonym, Sie kennen keinen Menschen? Stimmt doch gar nicht. Zumindest unter den Profs sind einige vertraute Gesichter. Ein Who’s who des Hörsaals

Befreit Euch!

Warum das Coming-out des schwulen Berliner SPD-Politikers Klaus Wowereit für die politische Kultur so wichtig ist

Die Schmerzensbrecherinnen

Wer Liebeskummer hat, sitzt daheim und weint. Das soll sich ändern: Zwei Künstlerinnen veranstalten in dieser Woche in Berlin einen Kongress für Liebeskranke

Wolfgang Ebert: Heiße Eisen

Bei uns herrscht bekanntlich Meinungsfreiheit, und die Satire darf, im Sinne Tucholskys, wirklich alles. So spielte ich mit dem Gedanken, ein satirisches Stück über die Berliner „Figaro-Affäre“ zu schreiben, aber als ich Leila davon erzählte, drohte sie: „Wenn du das wagst, sind wir geschiedene Leute.

Wie ein Kulturbeamter als rechtsradikal denunziert wurde: Absolut lächerlich

WÜRZBURG. – Es war so schön geplant gewesen: Josef Voll, seit 1965 Kulturreferent in der unterfränkischen Bischofsstadt, sollte zum Jahreswechsel in den Ruhestand gehen, und der Leiter des städtischen Kulturamtes, Gabriel Engert, sollte ihn auf dem Chefsessel beerben – ein Wechsel, der Kontinuität versprochen hätte.

Blut! Glück!

Die neblige Nacht wird milchig weiß im Licht der Laternen. Sie markieren einen Fußweg in Serpentinen hügelan zu einem Palais, das in einem Park am Rande der Stadt liegt.

Mein Knibbel-kino

Ein kleines Geständnis vorweg: Ich halte das Kabelfernsehen für eine vollendete Tatsache, Ausdruck h

DAS LETZTE

Aller Anfang ist schön. „Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, meinen Arm und Geheit Ihr anzutragen?“ – „Bin weder Fräulein, weder schön, kann ungeleitet nach Hause gehn.

Lotti Huber: Diese Zitrone hat viel Saft

Am Ende ist die Totgeglaubte wieder auf einer Straße in Berlin zu sehen: eine alte Frau, die unermüdlich weitertanzt. „Daß es nie zu Ende ist, das finde ich wunderbar“, kommentiert Lotti Huber ihre Schlußszene in Rosa von Praunheims neuem Film „Anita – Tänze des Lasters“, in dem sie einmal mehr sie selbst sein kann: eine Frau, die nicht aufgibt.