: Rundfunkgebühren

Österreich: Digital ist ganz egal

Der ORF wählt eine neue Führung. Es geht nur um politische Macht, die Zukunftsfragen des Unternehmens werden ignoriert.

Österreich: Der Tanker und der Teufelskreis

Der politische Einfluss ist immens, die Talkshows sind lammfromm, kritische Politikmagazine fehlen. Der ORF wird den Kommerzsendern zum Verwechseln ähnlich. Zeigt doch mehr Mut und Unabhängigkeit! Ein Appell

Fernsehen: Die Ich-AG der ARD

Sabine Christiansen, Quotenfrau ihres Senders, gilt als Beispiel für öffentlich-rechtliches Qualitätsfernsehen. Können fünf Millionen Zuschauer irren?

Feuilleton: Unsere kleine Wüstenblume

Der Kultursender Arte verbreitet einen kühlen Charme, aber nur wenige schauen zu. Bald soll das Programm popularisiert werden. Warum eigentlich?

M E D I E N : Leo Kirchs letzte Chance

Fernsehen ist volkseigene Öffentlichkeit. Das Bezahlfernsehen dagegen richtet sich an den einsamen Zuschauer. Darum setzt Premiere mit Grund auf Pornografie. Für einen Pornokanal wird bereitwillig gezahlt werden; das gehört zum Genre der käuflichen Erotik seit alters

I N T E R V I E W : "Wir müssen das ZDF befreien"

Markus Schächter, bisher Programmdirektor des ZDF, bewirbt sich für das Amt des Intendanten. Der Pfälzer ist kein glühender Reformer, doch will er es wagen, den »isolierten Einkanalsender« in eine Senderfamilie zu verwandeln

I N T E R N E T : Der Griff nach dem Netz

Dürfen ARD und ZDF das Internet zur dritten Programmsäule machen? Für eine "dritte Progammsäule Internet" könnten Rundfunkgebühren "verfassungsrechtlich nicht gerechtfertigt werden" meint der Leipziger Medienrechtler Christoph Degenhart