: Susanne Albrecht

RAF: Schwester aus einer anderen Welt

1977 ermordete die RAF Jürgen Ponto. Die Hamburgerin Susanne Albrecht half dabei – und hinterließ eine ratlose Familie. Die jüngere Schwester blickt in einem Film zurück.

Susanne Albrecht: Ein Appell: Justiz ohne Gnade

Zu zwölf Jahren Haft verurteilte das Oberlandesgericht Stuttgart Anfang Juni die ehemalige RAF-Angehörige Susanne Albrecht. Zu dem Urteil schickte uns der Publizist Joseph Rovan aus Frankreich diesen Kommentar.

Worte der Woche

„Den Makel, ein Ossi zu sein, schüttelst du am besten ab, indem du, wie vor dir schon vier Millionen, westwärts aufbrichst und dort bald mit den Wölfen heulst und bald mit den Schafen blökst.

Die terroristische Vereinigung

Deutschland West schwarze Filzstiftkreuze einen neuen Fall als erledigt markieren. Hinweise von dienstbaren Leuten ermöglichen der DDR Polizei, was Springers Welt als „schweren Schlag gegen die RAF" einordnet.

Die Wege zur Gewalt

Kernfrage eines Problems: Wie ist der Terrorismus entstanden? Wie läßt er sich bekämpfen?

Zeitspiegel

Amerikanische Reporter, die früher Henry Kissinger bei seiner „Weberschiffchen-Diplomatie“ im Nahen Osten begleiteten und jetzt mit Cyrus Vance auf Reisen waren, stellten einen Unterschied fest: Für Kissingers „Hintergrund“-Informationen, meist während des Fluges von einer Hauptstadt in eine andere, steckten sie sich vorsorglich mindestens acht Tonbandkassetten ein.

Terrorismus: „Es ist immer derselbe Laden“

In Hamburg heißen sie nur „die Mädchen“: Susanne Albrecht, 26, Silke Maier-Witt, 27, und Sigrid Sternebeck, 28 Jahre alt. Bis acht Wochen vor dem Mord an Jürgen Ponto hatten, sie in Hamburg eine gemeinsame Wohnung; seitdem werden sie gesucht.

Wer ist Susanne Albrecht?

Die Hamburgerin Susanne Albrecht, des Mordes an Jürgen Ponto verdächtig, fiel auf, als der Stuttgarter Anwalt Croissant im Februar 1976 in der Hansestadt zum Thema „Isolationsfolter“ sprach.