: Thomas Morus

"Utopia": Irgendwo im Nirgendwo

Was ist eine gerechte Gesellschaft? Und was ein perfekter Staat? Vor 500 Jahren erschien Thomas Morus' Bestseller "Utopia", die Urschrift des Traums vom besseren Leben.

© Sander Koning/dpa

John de Mol: "Mein Kopf ist nicht leer"

Fürs Fernsehen hat er die Shows "Big Brother", "The Voice" und "Newtopia" erfunden. Ein Gespräch mit Unternehmer John de Mol über ein Leben für die Glotze.

Sachbuch: Die Monopoly-Utopie im Wohnzimmer

Der Kunsthistoriker Andreas Tönnesmann deutet das Brettspiel Monopoly – als Parabel auf die Ökonomie und als krisenfeste kapitalistische Fantasie. Von Alexander Cammann

Ernst Bloch: Die Welt am Enterhaken

Vor fünfzig Jahren erschien Ernst Blochs "Das Prinzip Hoffnung". Warum wir heute so nicht mehr denken können. Von Thomas Assheuer

Mädchenroman: Seele sucht Seele

Zugleich ziemlich uncool und ganz schön krass: Die Tochter ist Stephenie Meyers Mysterienromanen verfallen. Und die Mutter fragt sich, wie es nur so weit kommen konnte.

Südsee: Die Insel der Utopier

Kinderjubel zur Begrüßung und ein Ehrenplatz auf dem Fest: Wer auf Utupua in der Südsee ankommt, darf sich fühlen wie der erste Besucher

Humanes Utopia

Bartholomäus Grill: Ich will nur fröhliche Musik, ZEIT Nr. 50

Die Utopien des Kapitalismus

Was geschieht, wenn alle Wünsche der Wirtschaftsbosse endlich erfüllt sind? Angelsächsische Autoren blicken in die Zukunft Von Susanne Gaschke

Jesus Judensohn

Dieses Jahr fallen jüdisches und christliches Osterfest zusammen - ein Zufall, der kein Zufall ist

Antoons Stadt

Mit einer großen Van-Dyck-Retrospektive feiert Antwerpen in diesem Sommerseinen berühmten Sohn

Vom lichten Tag zur Stechuhr

Im Laufe der Jahrhunderte geriet die Arbeitswelt unter das Diktat derZeitmessung

Silvio Berlusconi, italienischer Medienzar, geht in die Politik, um einen Sieg der Linken zu verhindern: Der Cavaliere ist beliebter als Jesus

Ein scheinbar knallharter Typ von Unternehmer hat eine seltsame Lieblingsbeschäftigung: „Mit weit offenen Augen träumen.“ Sie paßt aber durchaus zum politischen Showgeschäft eines Mannes, der mit der kalten Leidenschaft eines modernen Machers in drei Jahrzehnten vom kleinen Mailänder Baulöwen zum „Medienzar“ Italiens aufstieg.

Eine Insel, im Meer versunken: Zur Rezeptionsgeschichte eines Mythos: Auf der Suche nach Atlantis

Den Ausgangspunkt der Suche nach der untergegangenen Insel Atlantis bilden einige Seiten im Werk des griechischen Philosophen Platon: Im „Timaios“ wie im „Kritias“ kommt dieser im Zusammenhang mit seinem Bericht über Macht und Glanz des legendären Ur-Athen auch auf eine Insel zu sprechen, die außerhalb der Säulen des Herakles, also im Ozean vor der Meerenge von Gibraltar, gelegen und sich durch große Macht und Reichtum ausgezeichnet habe: das legendäre Atlantis.

Michael Winter bilanziert die Geschichte des utopischen Denkens in Europa: Ist der Traum ausgeträumt?

Mit dem Zusammenbruch des Sozialismus in Mittel- und Osteuropa ist sicherlich mehr untergegangen als einige marode Ökonomien mitsamt autoritär erstarrten Herrschaftssystemen: Auch die Idee, eine grundlegend andere Gesellschaftsordnung als die der westlichen Industriestaaten sei möglich, ist vom Ende des Sozialismus nicht unberührt geblieben, wenngleich man bei genauerem Nachdenken wohl konzedieren wird, daß gerade diese Idee weniger durch den Zusammenbruch als durch die Art des Aufbaus des Sozialismus beschädigt und desavouiert worden ist.