: Tom Waits

Tom Waits: Taumelndes Zahnfleisch

Unspektakulär gut: eine neue Platte von Tom Waits. Der Buchautor und Erdmöbel-Sänger Markus Berges schreibt über seine Hassliebe zum singenden Jutesack.

"Howl": Vergebliche Schönheit

"Howl" von Allen Ginsberg ist der berühmteste Gedichtband der Beatgeneration. Rob Epstein und Jeffrey Friedman haben ihn jetzt verfilmt. Kann das gut gehen?

Rockmusik: Willy DeVille ist tot

Der für seine bittersüßen Balladen bekannte US-Rocksänger Willy DeVille ist in New York an Krebs gestorben. Er wurde 58 Jahre alt

Pop: Schlafe, mein Kind

Der Soundtrack der endgültigen Erschöpfung: Die Schauspielerin Scarlett Johansson singt jetzt Tom Waits.

Sachbuch: In den Abgrund mit Gesang

Der amerikanische Autor Tom Reynolds sucht ein Jahr lang nach deprimierender Popmusik – und wird fündig! Sein Buch „I Hate Myself And Want To Die“ macht allerdings auch nicht gerade gute Laune

Blues: Mach mir den Waits

Und er ist doch experimentell! Auf dem neuen Album »Real Gone« spielt Tom Waits mit den Rollen seiner Karriere und kriegt dabei sehr schön den Blues

jazz: Come on, Krall!

Die Jazz-Pianistin Diana Krall vollendet die Hochzeit zwischen Jazz und Song und heiratet den Rock-Intellektuellen Elvis Costello

Hört, hört!

High-Tech für den Hausgebrauch: Die neuesten Geräte präsentiert ab Samstag die Internationale Funkausstellung in Berlin. Sieben Profis aus dem Musikgeschäft erzählen, mit welchen Mitteln sie ihren privaten Hörgenuss finden

Im Wald mit Wolfsstimme

Die Amerikanerin Sandy Dillon spielt im organisierten Chaos und singt auf den Spuren von Tom Waits

Bulkware: Agenten sterben einsam

Was haben Peter Weiss und Tom Waits gemeinsam? Tipps dieser Art konnte man von Ringo bekommen - einem künstlich intelligenten Softwareagenten.

Tom Waits: Rastloser Sachensucher

Songs, sagt Tom Waits, sind wie kleine Schatzkisten voller Gefühle. Sechs Jahre lang war der legendäre Sänger abgetaucht, auf der Suche nach unentdeckter Musik.

Ein Theater geht auf Reisen: Das Hamburger Thalia-Ensemble gastierte mit „The Black Rider“ in New York. Eine Woche am Rande eines kollektiven Nervenzusammenbruchs, dann der Erfolg: Elf Minuten Glück

Reisemarschall Peter Scholler guckt angestrengt auf seine Armbanduhr und hebt nur zaghaft den Blick zur Bühne, wo sich zwölf Mimen des Hamburger Thalia-Theaters verbeugen, immer wieder, ehe der Beifall schließlich verebbt: „Elf Minuten“, ächzt der glatzköpfige Mann, Tonmeister an der zweiten großen Staatsbühne Hamburgs, „nur elf Minuten.

Zeit zum Hören

Wenn ihr das, was wir spielen, für verrückt haltet, dann schaut euch mal selber an.“ Charles Mingus’ Ausfälle gegen das schwatzende, gläserklimpernde Publikum sind Geschichte.

Zeit zum Hören

Am Rande des Highways läuft ein Mann. Vorbei an toten Stinktieren und verwesenden Hunden, an verfallenen Hütten und ausgeweideten Autowracks.

Spieluhr

Wenn bei den letzten Konzerten und Platten von Tom Waits, Elvis Costello oder den Lounge Lizards etwas Aufregendes geschah, dann war daran die Gitarre eines jungen, unauffälligen Mannes schuld - die Gitarre von Marc Ribot.